Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Icewind Dale: Icewind Dale - Der Prügelknabe - Leser-Test von DaRoach


1 Bilder Icewind Dale: Icewind Dale - Der Prügelknabe - Leser-Test von DaRoach [Quelle: Black Isle Studios]
ICEWIND DALE
Entwickler: Black Isle (www. blackisle. com)
Engine Entwickler: BioWare CORP (www. bioware. com)
Publisher: Virgin Interactive

Einführung:
ICEWIND DALE - von den meisten wird dieser Spieltitel mit "Hack'n'Slay" -Titeln wie Diablo 2 und NOX verglichen. Doch ICEWIND DALE ist meiner Meinung nach viel mehr. Das Spiel baut eine unheimliche Atmosphäre auf - dank grandioser Story, klasse Sound der zu überzeugen weiß und brachialen und spannenden Kämpfen die einen fesseln. Das Spiel lässt einen nicht mehr los, wenn man einmal angefangen hat.

Zugegeben - wenn man Baldur's Gate kennt ist man im ersten Moment enttäuscht. Selbe Steuerung, nur optisch geändert. Selbe Grafik, kaum überarbeitet. Es ist halt nicht so das Wahre. Doch dann, wenn man eine Weile gespielt hat kommt ein ganz anderes Flair auf - ich würde nicht sagen ein besseres/schlechteres aber ein anderes halt.

Die Grafik:
Die Grafikengine stammt aus dem Jahe 1997 als das Rollenspiel Baldur's Gate ohne Hack'n'Slay oder Anime -Charakteren das totgeglaubte Genre der klassischen "westlichen" Rollenspiele wiederbelebte.

Die Grafik ist 2D und stellt die Welt aus einer isometrischen Perspetive dar. Die Landschaftskarten sind gerendert und wunderbar gezeichnet. Die Zaubereffekte sind klasse im Vergleich zu den Effekten die 1997 eingesetz wurden. Ein klasse Fortschritt.

Aber sie sind nicht ganz so gut wie in Planescape Torment was auch auf dieser Engine basierte und ebenfalls von Black Isle entwickelt wurde - vorher.

Da ich ja gerade Planescape Torment erwähnt habe: Ich finde es schade das Icewind Dale noch die Charaktermodelle von Baldurs Gate verwendet. Das da mehr zu machen geht wurde vom Planescape Team bewiesen.

Ansonsten kann man sagen das die Grafik ihren Zweck gut erfüllt. Mit dem Addon "Heart of Winter" wird die Grafik auf BG2 Level gehoben.

Die Story:
Zu Beginn weiß man, bis auf das, was im Intro gesagt wird im Grunde nichts. Und das ist auch gut so, denn die Story entwickelt sich so viel besser. Man startet in Osthafen, einer kleinen Stadt, alles scheint normal zu sein. Man erfüllt ein paar Aufträge (Karavanne suchen, Wolf erlegen, Goblins killen) und rüstet sich aus. Und dann nimmt das Schicksal seinen lauf: Man schließt sich einer Gruppe von Wohltätern an, die Problemen im Nachbarort Kuldahar lösen will. Der Prolog ist geschafft. Nun erklärt eine Sequenz das die Gruppe von einer absichtlich ausgelösten Lawine überrollt wird - und nur sie haben überlebt. Nun erklärt ihnen Arundel, der Druide des Dorfes sein Problem, und von nun an arbeiten sie Seite an Seite mit Arundel.

Die Charaktererschaffung:
Sie erschaffen in ICWIND DALE jeden ihrer maximal 6 Charaktern - bedenken sie das - sie treffen auf keine NSCs wie bei Baldurs Gate.

Die Erschaffung hat sich im Vergleich mit Baldurs Gate eigentlich nicht geändert. Wählen sie aus vielen Potraits (die klasse gezeichnet sind! ), 7 Rassen (Menschen, Elfen, Halb Elfen, Zwergen, Halblingen und Gnomen - natürlich hat jede Rasse ihre Vor- und Nachteile), mehreren Klassen (Kämpfer, Paladine, Waldläufer, Druiden, Diebe, Barden, Zauberkundigen, Magierspezialisten (zB. Nekromant, Zauberer und Traumaturg) und Klerikern), richten Attributs -Punkte ect. und vergeben eine Stimme - und damit sind wir beim Sound.

e_gz_ArticlePage_Default