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Icewind Dale 2: passend zur Winterzeit - Leser-Test von Sese


1 Bilder Icewind Dale 2: passend zur Winterzeit - Leser-Test von Sese
Die "Blackisle Studios", die sich bereits mit "Baldur's Gate" einen klangvollen Namen verdient haben, bringen rechtzeitig zur kalten Jahreszeit "Icewind Dale 2" heraus. Wie auch "Baldur's Gate" spielt "Icewind Dale" in der D&D Welt Forgotten Realms. Der zweite Teil ist einige Jahre nach der Geschichte des ersten Teils angesiedelt und wie nicht anders zu erwarten, lauert ein noch größeres Übel darauf, die Zehnstädte zu überrennen...

Horden von Orks und Goblins, die sich in Scharen unter dem geheimnisvollen Banner der Chimäre verbündet haben, drohen die Hafenstadt Targos zu überrennen. Die Bewohner schaffen es mehr schlecht als recht Verteidigungsanlagen aufzubauen, doch die zahlenmäßige Übermacht wird sich nicht mehr lange aufhalten lassen. Darum werden Boten in die umliegenden Städte gesandt (darunter auch "Neverwinter": ) ), um Hilfe anzufordern. Abenteurer und Söldner folgen dem Hilferuf. Schiffe werden bemannt und machen sich auf den Weg nach Targos. Doch die Angreifer überfallen die Verstärkungen und versenken nahezu alle Schiffe. Eines der wenigen, dass seinen Bestimmungsort erreicht, bringt die Spielergruppe nach Targos. So befindet man sich unversehens mitten im Kampfgetümmel...

Doch bevor es heißt mit den tapferen Recken Orks und Goblins zu vermöbeln, muss eine schlagkräftige Truppe aufgebaut werden. Hierzu wurden die Dungeon&Dragons Regeln der dritten Edition ausführlichst umgesetzt. Nicht nur, dass man die Qual der Wahl zwischen unterschiedlichen Klassen und Rassen hat, nein, auch Spezialtalente ("Feats") und besondere Fähigkeiten ("Skills") müssen geschickt gewählt werden. Wer keine Lust hat, sich durch die Charaktererschaffung zu quälen, der kann selbstverständlich auch eine der vorgefertigten Parties übernehmen (oder auch nur ein paar Charaktere) und sich sofort auf Monsterhatz begeben. Allerdings kommt man früher oder später nicht drumherum, sich mit den Regeln, die übrigens sehr gut im schönen Handbuch beschrieben sind, zu beschäftigen. Denn nach ein paar getöteten Feinden und erledigten Aufträgen werden unsere Recken eine Stufe aufsteigen und jetzt heißt es, die sauer erkämpften Skillpoints sinnvoll zu verteilen...

GAMEPLAY:

Am Spielprinzip, das dem von "Baldur's Gate" gleicht, hat sich nicht viel geändert. Für Spieler, die bisher noch nicht das Vergnügen hatten, durch die Vergessenen Reiche zu reisen, bieten die ersten Aufträge eine gute Möglichkeit, sich mit der Steuerung und dem Gameplay vertraut zu machen. "Learning by doing" sozusagen. Anfangs gilt es ein paar Gegenstände zu finden, hier und da ein paar Goblins zu verdreschen, aber später muss man schon ein wenig nachdenken. Hau drauf - Strategen werden nicht immer zum Erfolg kommen.

GRAPHIK:

Auch wenn die Graphik von "Icewind Dale 2" nicht mehr zeitgemäß ist und veraltet wirkt, so erzeugen Schneefall und der Wechsel von Tag und Nacht für eine schöne Atmosphäre. Auch für Zocker, deren Maschinchen noch unterhalb der GHz - Ebene liegen oder die keine Monstergraphikkarte ihr Eigen nennen, haben keine Probleme, das Spiel ans Laufen zu bekommen.

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