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Ico im Gamezone-Test


1 Bilder Ico im Gamezone-Test
Dies ist die Geschichte von Ico, einem Jungen dessen Leben mit einem Albtraum beginnt. Seine Eltern freuten sich nicht, denn er trug, für jeden weithin sichtbar, zwei Hörner auf dem Kopf. Mit seiner Geburt kamen auch die Plagen über sein Dorf die die Kinder dahinrafften und die Ernten verdorren ließen. Alle beteten und flehten auf das sie der Fluch verlassen sollte, doch nichts geschah. So kamen zu Icos zwölften Geburtstag, ganz nach der alten Überlieferung, die Reiter und holten das Kind. Keine Träne vergossen die Eltern als sie ihr Kind hergeben mussten, denn schon lange war sein Schicksal besiegelt. Sie nahmen ihn fort und brachten ihn in ein düsteres Schloss. Dort war ein Saal errichtet voller Steintruhen, dessen grausame Funktion er sogleich kennen lernen sollte. Bei lebendigem Leibe wird er zum Wohle des Dorfes eingeschlossen, in der Hoffnung den Fluch vom Dorf abwenden zu können.

An dieser Stelle beginnt, nach einem ausführlichen und sehr stimmungsvollen Intro, die Geschichte von Ico. Durch einen glücklichen Umstand nämlich löst sich seine Steintruhe aus der Verankerung und ermöglicht ihm die Flucht. Schon nach kurzem Irren durch die Gemäuer begegnet er dem eingeschlossenem und etwas seltsamen Mädchen Yorda, mit welchem er fortan seinen Weg fortsetzt. Daran gehindert werden sie von allerlei Gespenstern und dunklen Gestalten die immerwährend versuchen Yorda wieder zurück in die Gemäuer zu ziehen und gegen die sich Ico beherzt zur Wehr setzen muss.

In insgesamt sechs Kapiteln setzt sich die sehr gut in Szene gesetzte Gruselstorie fort. Von Anfang an packt einen die dichte Atmosphäre des Games, welche hervorragend umgesetzt wurde. Die Gemäuer entwickeln unter dem erzeugten Zwielicht gestützt von der atmosphärischen Musik fast schon ein Eigenleben. Die Rätsel sind angenehm logisch und nicht zu schwer zu lösen. Geschulte Spieler dürften allerdings die etwas kurze Spielzeit kritisieren.

Die grafische Ausgestaltung der Level ist gelungen und trägt ihren Teil zu der düsteren Atmosphäre bei. Die Animation der Figuren ist ebenfalls aus einem Guss, lediglich die Kamera positioniert sich manchmal etwas weit weg vom Geschehen, wofür allerdings eine Zoom-Funktion existiert, mit der man Bestimmtes ganz genau betrachten kann.

Im Grunde bietet "ICO" technisch kaum Neues, allerdings wurde das vorhandene hervorragend Umgesetzt. Schon zu Beginn schafft es das Spiel eine dichte Atmosphäre aufzubauen wie man sie sich nur wünschen kann. Einen nicht unerheblichen Anteil hat dabei die Musik inne. So sehr auch an der Sprachausgabe gespart wurde, denn geredet wird nur wo es nötig ist, umso mehr Spannung baut die Musik auf. Kein Augenblick vergeht ohne die mystischen Hintergrundsounds. In Verbindung mit der gewichtigen Story kann man "ICO" allen Freunden des Genres, und solchen die es werden wollen, uneingeschränkt empfehlen. Bleibt noch zu erwähnen, dass der PAL-Version von "ICO" drei limitierte Sammelkarten beiliegen.

Ico (PS2)
  • Singleplayer
  • 7,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 7/10 
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