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Hybrid Heaven: Hybrid Heaven - Leser-Test von topkapi


1 Bilder Hybrid Heaven: Hybrid Heaven - Leser-Test von topkapi
Hybrid Heaven
Prügler mit Rahmenhandlung

Die Einordnung dieses Spiels ist in der Tat nicht leicht. Ich möchte es mal als einfach gestricktes ActionAdventure mit starker Prügellastigkeit bezeichnen. Nach dem Einschalten des N64 erwartet euch ein Intro, in dem ihr etwas über die Rahmenhandlung erfahrt. Johnny Slater ist euer Name und ihr seid einer der Bodyguards des amerikanischen Präsidenten. Zunächst sollt ihr euch zu einer U-Bahn-Station in Washington begeben, wo ihr auch eure Freundin treffen sollt. Aber dort fängt die Verwirrung auch schon an. Johnny wird von seiner Freundin angesprochen, aber er erkennt sie offenbar nicht und geht an ihr vorbei auf ein paar unbekannte Gestalten zu: ein tätowierter Hühne und zwei 'Kleiderschränke'. Plötzlich erschießt Johnny den Tätowierten und nach einem Gerangel mit den beiden anderen wird er in eine Art Fahrstuhl gezerrt und es geht weit, weit runter - das eigentliche Spiel hat begonnen.

Was war geschehen? Außerirdische sind unbemerkt auf der Erde gelandet und haben sich unterirdisch in riesigen Bunkeranlagen eingerichtet. Das wäre ja noch O. K. aber die Typen sind böse und haben angefangen, die Menschen durch geklonte Doppelgänger, sogenannte 'Hybriden' zu ersetzen. Auch der Präsident ist bereits ausgetauscht worden und sein Duplikat soll zukünftig im Sinne der Invasoren agieren. Böse, böse aber ihr seid ja auch noch da. Und es gibt unter den Außerirdischen auch welche von der netten Sorte. Die brauchen eure Hilfe, um die Invasion zu beenden.

Wer jetzt denkt, es geht schwerbewaffnet durch die Katakomben und der Shooter-Action steht nichts mehr im Wege, der irrt. Bewaffnet seid ihr nämlich nur mit einem kleinen Elektroschocker, mit dem ihr z. B. Beobachtungskameras ausschalten könnt und mit euren Fäusten. Hybrid Heaven ist nämlich eigentlich ein Prügel-Game. Schon bald, nachdem ihr die ersten Gänge erkundet habt, trefft ihr auf den ersten Schergen, mit dem es zur Sache geht. Während der Kämpfe könnt ihr den aktuellen Raum nicht verlassen, bis ihr den Gegner besiegt habt oder selbst platt seid. Mit dem 3D-Stick umrundet ihr den Gegner, um im rechten Augenblick mit A anzugreifen. Dann könnt ihr aus einem Menü Tritte, Schläge und Kombos auswählen. Meidet ihr den Gegner lange genug im Kampf, lädt sich eure sog. Stamina-Anzeige (würde ich mal mit Mut übersetzen) immer weiter auf und eure Schläge werden effektiver. Alle Techniken, die ihr von einem Gegner 'erleidet', könnt ihr hinterher selber ausführen (wenn ihr überlebt); ihr habt sie dann quasi gelernt.

Das Kampfsystem ist recht komplex. Es gibt viele Moves zu lernen und nach erfolgreichem Abschluss werde immer wieder Körperteile aufgelevelt. Mehrere Kombos können abgespeichert werden. Besiegte Gegner hinterlassen euch die üblichen Items (Waffen, Lebensenergie) die ihr auch in den Kisten und Spinden überall findet. Bei den Gegnern handelt es sowohl um 'normale' Hybriden, also geklonte Menschen, als auch um diverse Monster oder Roboter, die von unseren außerirdischen Freunden produziert wurden. Dabei werdet ihr gelegentlich den Kürzeren ziehen aber dafür sind die Speicherpunkte fair verteilt.

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