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Hunter: The Reckoning im Gamezone-Test


1 Bilder Hunter: The Reckoning im Gamezone-Test

Die Jagt hat begonnen!

"Das Böse ist immer und überall" heißt es. Mitten unter uns wandeln die Gestalten der Dunkelheit, Vampire, Zombies und Werwölfe; getarnt als normale Menschen. Unerkannt von denen, die sich nur allzu gerne der Lüge ergeben, ziehen sie die Fäden in unserer Gesellschaft und manipulieren die Menschen, um sie zu knechten. Doch die Zeit ist gekommen, die Nacht zurück zu erobern. Die Hunter besitzen das zweite Gesicht. Sie durchschauen die Maskerade und haben die Fähigkeiten erhalten, das Böse zu bekämpfen.

Basierend auf dem beliebten Rollenspielsystem "Hunter - The Reckoning" von White Wolf (in Deutschland bekannt als "Jäger - Die Vergeltung" von Feder & Schwert) versetzt einen dieses Action-Game direkt in den Kampf der Menschheit gegen die Mächte der Finsternis. Vier einzigartige Charaktere mit unterschiedlichen Bekenntnissen stehen Ihnen zur Auswahl: Deuce, der Biker kämpft als Rächer; Vater Cortez ist zum Richter berufen; Kassandra, das Raver-Girl, widmet sich als Märtyrerin dem Kampf und Samantha lässt als Verteidigerin ihrem gerechten Zorn freien Lauf.

Das Spiel bietet kurzweilige Metzel-Action mit einem kleinem Hauch von Rollenspiel. Die Helden können sich durch Erfahrungspunkte zwar aufleveln, effektiv bekommt man von einem im Level aufgestiegenem Helden im Gameplay nicht sonderlich viel mit. Hier hätte man ruhig noch ein bisschen mehr RPG in das Spiel packen können. "Hunter" macht aber dennoch einen Haufen Spaß, vor allem wenn man mit ein paar Freunden zusammen auf die Jagt geht.

Das Gameplay besteht natürlich hauptsächlich daraus, tonnenweise Vampire und anderes schlecht gelauntes Getier auf verschiedene Art zu vernichten. Dies kann auf Dauer etwas eintönig wirken, durch die vielen verschiedenen Waffen und das gute Leveldesign wird der Spieler aber immer auf einem angenehmen Motivationslevel gehalten. Die Waffen sind bei jedem Jäger unterschiedlich, zusätzlich kann man diverse Zaubersprüche lernen, die zwar sehr effektiv sind, aber auch Mana verbrauchen. Leider fehlt dem Spiel eine Karten-Funktion, dadurch kann es schon mal vorkommen, dass man in manchen Leveln etwas ziellos umherirrt. Die Aufgaben, die man zu erfüllen hat, um den Level verlassen zu können, sind oft etwas zu schlecht erklärt und man muss auf eigene Faust herausfinden, was eigentlich genau wo zu Erledigen ist. Ein kleiner Pfeil in der Bildschirmecke hätte hier viel nerviges Gesuche erspart.

Grafisch wird das Spiel, vor allem in der kleinsten Zoomstufe besonders schön, nur leider geht dann die Übersicht absolut verloren. Schade, denn gerade aus der Nähe wirken die Hunter und die Vampire schon sehr realistisch. Ein packender Hintergrundsound rundet die ohnehin schon recht düstere Atmosphäre des Spiels wunderbar ab.

Für die Steuerung haben sich die Designer was besonders einfallen lassen: So kann man sich mit dem linken Stick bequem bewegen, der rechte Stick wird zum "Strafen" benutzt. Somit ist es möglich eine Gruppe von Zombies zu umkreisen und dabei gleichzeitig zu schießen. Nach etwas Übung hat man die Steuerung gut drauf und kann geschickte Ausweichmanöver ohne Probleme ausführen.

  • - GreenAcid"-"
  • "Hunter - The Reckoning" ist zwar simpel, kann aber genau dadurch auch leicht süchtig machen. Das Vampir-Metzeln kann durch Atmosphäre und vor allem durch den Multiplayermode begeistern. Leider ist das Spiel relativ schnell durchgespielt und bietet für anspruchsvolle Zocker nicht den nötigen Tiefgang zum Hit. Wer auf schnelle Action für zwischendurch steht, sollte Hunter auf jeden Fall mit auf die Einkaufsliste setzen!
Hunter: The Reckoning (XB)
  • Singleplayer
  • 7,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
riesen Spass zu viert
packender Sound
tolle Grusel-Atmosphäre
stellenweise eintöniges Gameplay
recht schnell durchgespielt
keine Kartenfunktion
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