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Hunter: The Reckoning - Die Mächte der Finsternis - Leser-Test von The Mole


1 Bilder Hunter: The Reckoning - Die Mächte der Finsternis - Leser-Test von The Mole
Hunter : The Reckoning ist ein klassisches Hack 'n Slay Spiel für mehrere Spieler. Leider hat es in letzter Zeit kein Entwickler mehr geschafft ein vernünftiges Spiel dieses Genres raus zu bringen. The Bouncer war nur alleine Spielbar, hatte aber gute Ansätze, die letzten Gauntlet Spiele, waren zu eintönig und langweilig. Gott sei Dank schafft High Voltage hier Abhilfe.

Die Story schafft schon mal eine gute Atmosphäre, da sie verdammt düster ist und aus jedem Horrorfilm hätte stammen können.
In Ashcroft gab es nur zwei bedeutende Arbeitgeber: Die Eisenbahngesellschaft und das Gefängnis. Seit den frühen zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts drehte sich in Ashcroft alles um das grosse Gefängnis. Niemand wusste, dass seit mehr als füfnzig Jahren Vampire über das Gefängnis herrschten. Der gefängnisdirektor wurde in eine Kreatur der Nacht verwandelt und ihr Zentrum der Macht so abgesichert. Von da an war das Gefängnis ihre Weide und die Insassen nichts weiter als Vieh. Diejenigen die nicht als Futter taugten, waren schrecklichen Folterungen und Experimenten ausgesetzt. Solche Taten können nicht vergessen gemacht werden, und so erhoben sich die rachesüchtigen Geister der Insassen von den Toten und begannen über die Lebenden herzufallen. Ihnen wurde letztendlich durch eine grössere Macht Einhalt geboten. Die Vampire übernahmen wieder die Kontrolle im Gefängnis von Ashcroft.

Als der verurteilte Mörder Nathaniel Arkady auf dem elektrischen Stuhl landete und hingerichtet wurde, kamen die abtrünnigen Geister frei und fielen erneut über das Gefängnis her. Vier Leute, Spenser "Deuce" Wyatt , der nach dem Mord an dem Mörder seiner Mutter aus Ashcroft floh, Samantha Alexander, die Polizistin wurde, um zu verhindern, dass Leuten Leid wiederfährt, weil sie früher selber leiden musste, Kassandra Cheyung, die nach dem sie einer Freundin das Leben rettete, nach Ashcroft fuhr um den Mann zu sehen der ihre Freundin fast getötet hätte und letztendlich Vater Esteban Cortez, der Kaplan im Gefängnis von Ashcroft war, wurden durch Schicksal zum Gefängnis geführt, wurden Zeugen der Hinrichtung und der Ereignisse danach. Das alles beendete ihr bisheriges normales Leben. Sie drängten zu viert die Geisterhorden zurück und schlossen sie im Gefängnis ein, worauf Ashcroft fast zu einer Geisterstadt verkam.

Nun wurden die Geister wieder befreit, durch irgenwas oder irgendjemand, der mit dem Gleichgewicht zwischen der Welt der Toten und der Lebenden spielt. Jetzt ist es die Aufgabe der vier Personen diese Stadt vor dem Untergang zu retten und die Vampire und Zombies aufzuhalten.

Die schön düstere Story zieht einen sofort in ihren Bann und man darf noch ein paar überraschende Wendungen erfahren. Selten stand eine so gute Story hinter einem Hack 'n Slay Spiel. Super.

Grafisch wird der hohe Standard der Story gehalten. Die Figuren sind mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Die vier Helden stechen sowieso hervor, man kann jede Einzelheit ihrer gesichter oder ähnliche Details schon von weitem erkennen. Aber auch die Gegner sind so detailliert gestaltet. Bei den Zombies zum Beispiel kann man viele, sehr realistisch wirkende Wunden und Vergammelungen erkennen. Was zwar nicht so zwingend für die Grafik ist, aber immerhin gut umgesetzt und für Splatterfans toll ( da die deutsche Version uncut ist), sind die abschlag- und abschiessbaren Körperteile. Auch das Blut ist recht realistisch dargestellt ( wenn auch übertrieben), nicht so grell wie bei State of Emergency. Das neben Details und Gestaltung auch die Animationen super sind erfreut den Grafikfetischisten. Die Hintergründe sind mit genau so viel Liebe zum Detail designt wie die Figuren. Auch die Lichteffekte können voll und ganz begeistern. Das selbst bei zwnazig Gegnern und vier Spielern kein einziger Ruckler oder Grafikfehler zu bemerken ist, ist echt faszinierend. So muss ein Spiel grafisch sein!!!!

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