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Holy Magic Century: Ohne Konkurrenz aber Mittelmaß - Leser-Test von fabomat


1 Bilder Holy Magic Century: Ohne Konkurrenz aber Mittelmaß - Leser-Test von fabomat
Holy Magic Century

Der Vater vom kleinen Ayron, ein Geisterbändigerlehrling und Sohn eines Geisterbändigers, verschwindet auf der Suche nach dem gestohlenen Buch der Geisterbändiger, dass von den bösen Mächten benutzt wird, um Elend über das einst wunderschöne Keltland zu bringen. Ayron schwört sich, das Buch und vor allem seinen Vater wieder nach Hause zu bringen.
Holy Magic Century ist ein rundebasierendes Rollenspiel, das sich im Gegensatz zum aktuellen Trend, nur um eine Person dreht. Der noch kleine Lehrling, hat die Zauberkraft, um die vier Elemente zu Hilfe zu rufen. Feuer-, Wasser-, Erd- und Windattacken stehen dir zur Verfügung. Anfangs sind das recht schwache Angriffe, die wenig Schaden anrichten, dafür aber auch nicht zu viel Zauberkraft erfordern, aber mit so lustigen magischen Blässchen, die man findet, kann deine Zauberkraft in eine der Elementrichtungen verstärkt werden, so dass du mit heftigeren Angriffen um dich schmeißen kannst. Um nicht nach einer starken Attacke mit der Zauberenergie am Boden zu sein, wird die aufgestockt und lässt sich notfalls auch durch Tränke auffüllen. Die Steuerung ist dementsprechend komplex, aber trotzdem recht schnell zu erlernen. Man bewegt sich wie immer mit dem Analogstick und es ist grundsätzlich zu merken, dass a meistens bestätigt und b abbricht. Mit a z.B. scrollt man durch die Texte in den Sprechblasen oder bestätigt im Kampf den ausgewählten Angriff. Im Kampf kommt den C-Tasten eine wichtige Bedeutung zu. Denn jede steht für eins der Elemente: C-Oben für Feuer, unten für Wasser, links für Erde und rechts für Wind. Diese ruft man dann jeweils im Kampf und kann zwischen einer der verfügbaren Zaubersprüche wählen. Weil die C-Tasten schon besetzt sind, verändert man den Kamerawinkel ausnahmsweise mit L.
Die Gegner, gegen die man nervigerweise, wegen des Zufallsbegegnungs-Prinzips, ständig kämpfen muss, sind wie fast alles andere in der Grafik nicht gerade beeindruckend. Die Ideen, was es alles für bösartige Geschöpfe geben kann und die Beweise, dass ein Monster durchaus mehr als zwei Köpfe mit sich rumzutragen in der Lage ist, sind zwar ganz spaßig, aber hauen auf Dauer auch nicht mehr so vom Hocker. Die Musik ist ebenfalls nur Mittelmaß. Nicht gehobenes Mittelmaß, so richtiges mittleres Mittelmaß. Mittelmäßige Melodien und mittelmäßige Soundeffekte gehen Hand in Hand, mit einer mehr als peinlichen Übersetzung. Von falscher Schreibweise, über Wirrwarr wegen Zeichen, wie ß oder ü, bis hin zu völlig unverständlich Aussagen ist fast alles Vorhanden. Das führt zwar zu einigen Lachern, muss aber wirklich nicht sein.
Das Spiel spielt sich zwar so ganz gut, hat aber irgendwie überhaupt keine richtigen Höhepunkte. Für mich war es mehr ein Erlebnis, irgendwie sich selbst zu beweisen, dass man nicht wirklich so dumm war, für ein so mäßiges Spiel 120DM auszugeben. Eigentlich mag ich rundenbasierende Spiele (z.B. Schach), aber für Holy Magic Century konnte ich mich nicht mal nach drei Anläufen so richtig begeistern. Ich bin mir sicher, dass es Leute gibt, die auch mit diesem Spiel eine Menge Spaß haben können und vor gigantischer Konkurrenz brauch sich Holy Magic Century auf dem N64 nicht zu fürchten, aber ich denke, dass man heute nur noch höchstens 50-70DM ausgeben sollte, da es einfach bessere Spiele gibt!

Negative Aspekte:
Schlampige Technische Umsetzung und höhepunktloses Gameplay

Positive Aspekte:
RPG für N64!!!

Infos zur Spielzeit:
fabomat hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    fabomat
  • 5.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 4/10
    Atmosphäre: 6/10
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