Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Hollywood Pictures: Eine kleine, feine Simulation - Leser-Test von Ravenhoe


1 Bilder Hollywood Pictures: Eine kleine, feine Simulation - Leser-Test von Ravenhoe
Selten ist es gelungen, die Idee des Filmemachens in einem Computerspiel einzubauen. Auch in diesem Fall hat sich Starbyte vorgenommen den Spieler als Mogul der Filmwelt sowohl im wirtschaftlichen als auch kreativem Bereich zu fordern.

So startet man mit einem bescheidenen Grundkapital ohne Rang und Namen als Besitzer eines kleinen Kinos, welches man darauf mit Filmen, die man bei dem lokalen Filmservice, welcher über die nett gestaltete Übersichtskarte erreicht werden kann, bestückt. Nachdem man Eintrittspreise und Vorführzeiten festgelegt hat klingelt auch schon die Kasse des zukünftigen Hollywood-Bestverdieners.

Doch das ist längst nicht alles und dient nur als Vorstufe zur eigentlichen Idee des Spiels, wenn man genug Zeit darin investiert hat durch sein Kino an Geld zu kommen kann man sich an den ersten eigenen Film wagen. Hier geht es vom Drehbuch, über die Besetzung bis hin zum Schauplatz und der Requisite. Mit netten Effekten ausgestattet kann man seinen Film dann nach einer mehr oder weniger langen Drehzeit in den Dschungel der Filmwelt schicken. Dort erntet er entweder saftige Preise und Kritiken, was auch mit einem guten Profit gleichkommt, oder versagt kläglich und kann die Produktionskosten nicht wieder hereintragen.

Dieser Teil des Spiels ist der eigentlich interessante und ist auch mit viel Sinn fürs Detail ausgearbeitet. Zwar sind die Möglichkeiten relativ begrenzt (Ein Drehbuch kann aus 5 Wörtern bestehen, welche man aus einem vorgegeben Vokabular aussucht), dennoch ist es spannend zu versuchen immer wieder bessere Filme zu produzieren oder mehr Preise einzuheimsen.

Leider hat das Spiel keine Lizenz an echten Namen von Schauspielern/innen geschweige denn Regieseuren, und somit muss man sich mit Sil Stalone zufriedengeben.

Auch das System nach dem die Filme letztendlich programmintern bewertet werden, scheint mir aufgrund der geringen Faktoren doch sehr leicht durchschaubar zu sein, was es schnell zu leicht macht, an die heiss ersehnten Summen zu gelangen und somit die Langzeitmotivation nicht vorhanden ist.

Alles in Allem ist es ein netter Versuch die Spannung des Filmemachens einzufangen. Der Wirtschaftliche Teil ist an Simplizismus nicht zu übertreffen und somit kein spassfördernder Teil des Spieles. Wer sich die Mühe macht, und die Programmdateien von Hand (per Editor zB) ändert, und somit die echten Namen und Werte von Schauspielern und Regisseuren einfügt, erhält zudem noch ein Quentchen Spielspass dazu.

Negative Aspekte:
Keine Langzeitmotivation

Positive Aspekte:
Ausgefallene Spielidee

Infos zur Spielzeit:
Ravenhoe hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Ravenhoe
  • 3.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 4/10
    Steuerung: 4/10
    Sound: 1/10
    Atmosphäre: 5/10
e_gz_ArticlePage_Default