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Holiday Island: Reif für die insel? - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Holiday Island: Reif für die insel? - Leser-Test von perfect007
Aus einer schönen unberühreten Insel muß man ein wunderschönes Urlaubsparadies erstellen. So könnte man diese Wirtschaftssimulation ganz grob beschreiben. Denn hier geht es darum, ein Touristengebiet mit Hotels, Ferienanlagen sowie Einkaufs- und Freizeitmöglickeiten zu gestallten.

Das Ziel in Holiday Island hängt letztendlich davon ab, für welchen Spielmodus man sich entscheidet. Sollte man den Normal-Modus wählen, so beginnt man auf einer Insel im Urzustand. Diese sieht bei jedem Start eines neues Spieles immer wieder anderes aus. Sechzig Jahre hat man nun Zeit, dieses Gebiet für Touristen attraktiev zu machen und natürlich durch diese Geld in die Taschen zu bekommen. Dabei muß man aber auch auf die Lebensqualitäten der Feriensiedlungen achten. Denn an Ende werden nicht nur die Ersparrnisse berechnet, sondern auch die Qualitäten der Stadtplaner gehen in die Endwertung mit ein. Dieses Ergebnis wird dann in einer Highscore-Tabelle gespeichert.
Sollte man sich für die Szenarien entscheiden, so muß man immer die gestellten Anforderungen erfüllen. Zum Beispiel muß man innerhalb von zwanzig Jahren 500 000 000 Mark verdienen, viertausend Server in zehn Jahren auf die Insel holen oder zehntausend Besucher monatlich auf die Insel locken, wofür man zwanzig Jahre Zeit bekommt. Insgesammt gibt es sechs verschiedne Szenarien, die man auswählen kann. Auch hir wird das Ergebnis in einer Highscoretabelle festgehalten.

Zum Bauen der Feriensiedlungen kann man unter zwölf verschiedenen Kategorien auswählen. Darunter sind Häuser, Hotels, Gaststätten, Einkaufsmöglichkeiten, Sportanlagen, Attraktionen, Parks und Palmen, Straßen und Brücken, Fahrzeugverleihe, Flughäfen, Häfen sowie Versorgung.
Angefangen mit den Häusern, die die kleinsten Wohneinheiten darstellen wie zum Beispiel Campingplätze oder Ferienwohnungen geht es über die kleinen Hotels bis zu Luxushotels der Extraklasse, in denen man seine Touristen unterbringen kann. Natürlich müssen diese ja auch irgendwie auf die Insel kommen und daher muß man sich auch um Flughäfen oder Schiffhäfen kümmern, die die Touristenmassen herbeibringen. Dies wollen aber wiederum Unterhalten werden. Dazu hat man dann die Sport und Verleihmöglichkeiten oder man kann Attraktionen wie Discos oder Casinos erbauen. Interessant dabei sind auch die Touristenattraktionen die man ersteigern kann. Doch für einen Eifeltum oder die Statuen der Osterinseln muß halt doch schon eineiges an Bares hinlegen, damit man dieses in sein Feriengebiet transferieren kann.
Letztendlich dürfen aber auch die Einkaufsmöglichkeiten nicht fehlen und man kann verschiedenartige Shops und Warenstors errichten lassen.

Wenn man irgendwas erbauen lässt muß man aber leider erst noch warten, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind. Solang kann man dann zusehen wie nach und nach, Mauer für Mauer die Gebäude errichtet werden. Um bei diesen ganzen Finanzen den Überblick zu behalten, hat man viele Statistiken und Diagramme zur Verfügung. Man kann da auch für jedes Haus individuell die Preise für Zimmer oder Speisen oder Sonstiges festlegen. Denn Hotels die weiter weg vom Strand und guten Unterhaltungsmöglichkeiten weg sind werden durch hohe Preise ganz bestimmt nicht besser besucht sein.

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