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Hitman 2: Stiller Killer - Leser-Test von The Mole


1 Bilder Hitman 2: Stiller Killer - Leser-Test von The Mole
Das Spiel Hitman war einer der Überraschungstitel auf dem PC. Man musste als Auftragskiller Aufträge erledigen. Allerdings war man durch viele Hindernisse dazu gezwungen sich auf Taktik anstatt auf Geballer zu verlassen. Verkleiden, Leichen/betäubte Personen wegschaffen unbemerkt vorankommen waren unentbährlich. Aufgrund des Erfolgs des ersten Teils kommt der 2. nun auch auf Playstation und X-Box raus.

Die Story dreht sich erneut um Agent 47. Inzwischen lebt er in einem Sizilianischen Kloster und hat das töten aufgegeben. Es kursieren Gerüchte er sei tot. Doch irgendjemand weiss das dies nicht stimmt und er wird 47 finden.
47 beschliesst gerade dem Pfarrer des Klosters seine Vergangenheit zu beichten, da wird dieser auch schon entführt. 47 muss den Pfarrer retten. Doch dazu braucht er die Unterstützung seiner alten Agentur. Doch die hilft euch nur, wenn ihr auch einen Auftrag für sie erledigt.
Natürlich stimmt ihr zu. Nach kurzem Training geht es dann auf zu der Villa des Typen der den Pfarrer entführt hat. Allerdings ist hier kein Gefangener. Nun beginnt die spannende Jagd, die durch allemöglichen Orte der Welt führt. Und eure Vergangenheit holt euch ein und zwar schneller und härter als euch lieb ist. Der einzige dem ihr trauen könnt seit ihr selbst und eurem Geschick als Attentäter.

Nun, das wichtigste an einem Spiel ist immer das Gameplay. Hier bietet Hitman 2 ein sehr spannendes, allerdings auch sehr uneingeschränktes und freies Gameplay. Klar, ihr bekommt einen beziehungsweise mehrere Aufträge und ab und an einen Hinweis, wie Postboten tragen keine Waffen. Das war es dann aber auch. Wie ihr irgendwo reinkommt, wie ihr euch verhaltet ist komplett euch überlassen. Gewaltätige Naturen stürmen mit aller Waffengewalt, was anfangs auch gut funktioniert, aber später ein ganz schön schweres unterfangen wird. Der spassigere und spannendere Weg ist das durchschleichen. Und dazu stehen euch viele Mittel zur Verfügung. Es gibt Klavierseiten, falls ihr mal jemanden still und Blutlos bei Seite schaffen müsst. Handelt es sich um einen Wächter ist das eine gute Lösung, bei einem Unschuldigen verwendet man besser Betäubungsmittel, da sie einen nicht verpfeifen sondern einfach abhauen. So der Zweck solcher Aktionen ist nicht nur das bei Seite schaffen, sondern auch die daraus resultierende Möglichkeit einer Person ihre Kleidnug zu klauen. So könnt ihr, natürlich nur solange ihr unauffällig bleibt, ohne Gefahren herumwandeln. Allerdings rennt ihr wild herum oder durchsucht unbekümmert das Gelände werden die Wachen misstrauisch. Und spurt ihr nicht oder seit zu weit gegangen dann wird das Feuer eröffnet. Also unnaffällig bleiben.
Was allerdings am meisten begeistert oder halt ungeduldige Naturen verschreckt, ist, dass man so gut wie nix weiss. Man muss sich wirklich Schritt für Schritt durcharbeiten. Es gibt auch immer verschiedene Lösungswege. Im ersten Auftrag könnt ihr so als Postbote hineikommen in die Villa, allerdings habt ihr dann keine Waffen oder als Lieferant, wo ihr eure Waffen behaltet allerdings schnell andere Probleme bekommt. Man kann also sagen, dass das Game verdammt realistisch ist. Die Wachen werden sogar misstrauisch wenn ihr einfach nur zu lange rumsteht, obwohl ihr aufgrund eurer Verkleidung etwas zu tun hättet. Aber nicht nur irgendwelche Villen liegen auf eurem Weg. Alle möglichen Ortschaften müsst ihr durchqueren.
Auch euer Waffenarsenal ist verschwenderisch. Neben mehreren Pistolen, MG's, MP'S, Gewehren (realistisch: Nur ein Gewehr kann getragen werden und verstecken klappt nicht) gibt es Armbrust, Katana und sogar einen Golfschläger!! Also mangel an Waffen gibt es nicht annähernd.
Es gibt aber auch zwei Mankos. Zum einen sind die Speichermöglichkeiten rar. Auf leicht dürft ihr pro Auftrag sieben mal speichern, auf Profi gar nicht. Dies ist sehr wenig, da die Aufträge ja auch komplexer und schwerer werden. Hier muss man sehr klug speichern und auch sehr gut spielen können. Und ausserdem ist das Game auch so sehr schwer. Die Wachen machen euch trotz Verkleidung oder anderer Täuschungsmanöver das Leben verdammt schwer. Andererseit ist das Verlangen nach Pefektion, danach unerkannt die Aufträge zu erfüllen, nicht beim zweiten oder dritten Anlauf erfüllt, sondern erfordert Geschick, Taktik und Geduld. Die spornt auch zu mehrmaligem Zocken an und bietet astreine Motivation. Insgesammt ist das Gameplay aber genial, trotz der kleinen Mängel, da ich es mag mich durchzuschleichen und auch mit Taktik vergehen zu müssen. Leute die dies nicht mögen könnten das Gameplay allerdings verfluchen. Trotzdem glatte 10 von 10 Punkte.

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