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Hi-Octane: High Speed - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Hi-Octane: High Speed - Leser-Test von tillitom
1995 kam Hi-Octane auf den deutschen Markt. Wie für jedes Spiel wurde auch hier die Werbetrommel stark gerührt. Nach dem Erfolg von Magic Carpet wollte Bullfrog wieder solch einen haben. Hierfür wurden Werbespots in den zur damaligen Zeit besten Kinos geschaltet. In den IMAX Kinos. Der Sound und die super Grafiken, das Alles in einem überdimensionalen Kino auf eine überdimensionale Leinwand projiziert. Das beeindruckte viele, die sich das Spiel dann auch kauften.

Gameplay und Story:
Wie bei fast jedem Autorennen, ist auch hier keine Story vorhanden. Es rein um das Fahrvergnügen mit den zu fahrenden Gleitern. Bei Hi-Octane wird nicht mit herkömmlichen Auto auf herkömmlichen Strassen gefahren. Nein, hier werden Gleiter der verschiedensten Bauarten gelenkt. Dem Benutzer stehen hierfür sechs verschieden "Geräte" zur Verfügung. Da gibt es den herkömmlichen Sportgleiter, klein und flink, oder der umgebaute Truck, der zwar nicht so schnell ist, dafür eine bessere Panzerung hat. Die Panzerung ist in diesem Spiel auch nicht außer Acht zu lassen, da sich die Fahrer gegenseitig die Weiterfahrt verhindern, indem sie auch sich schiessen. Die Gleiter gibt es natürlich auch in verschiedenen Farben. Es gibt für den User zwei verschiedene Spieleoptionen. Entweder spielt er das herkömmliche Rennen auf den vorgegebenen Kurse oder spielt das Death Match. Hier zählt es nicht, so schnell wie möglich zu sein und als Erster durchs Ziel zu kommen. Hier zählt nur, wer wen wie oft abgeschossen hat.
Zu Beginn des Spiels stehen einem jedoch nur eine MG und ein Lenkraketensystem zur Verfügung. Diese sind zwar gut, können aber durch verschiedene Items verbessert werden. Hier gibt es entweder neue Zusatzwaffen oder nur Power Ups. Diese verstärken die Geschosse. Wird man jedoch von einem Gegner abschossen, so dass eine Reparaturdrohne kommen muss um den Gleiter abzuschleppen, verliert man alle seine Zusatzitems und die anderen können sie an der Abschussstelle aufsammeln. Die Reparaturdrohne setzt einen Gleiter jedoch erst dann wieder auf den Parcours, wenn gerade kein Gleiter im Anflug ist.
Weiter ist es wichtig, immer darauf zu achten, dass man genügend Sprit an Bord hat. Sollte dies auf der Strecke ausgehen, so wird man wieder von einer Drohne abgeholt. Um zu tanken, die Schildenergie oder Waffenbestand aufzufrischen, muss man in eine hierfür angelegte Box fahren. Die erreicht man über bestimmt Ausfahrten. Lila ist für Sprit, grün für Schildenergie und Gelb für Waffenbestand. Teilweise reicht es, wenn man nur durch die Box hindurchrast. Manchmal, wenn alle Waffenbestände aufgebraucht sind, muss man auch stehen bleiben. Dies ist natürlich beim Zeitfahren nicht von Vorteil.

Grafik:
Wie schon erwähnt wurde diese Game im IMAX Kino präsentiert. Dies lässt darauf schließen, dass die Grafik wohl der Bringer war. Super Effekte beim schießen oder beim Treffen eines Gegners. Auch der Rest, die verschiedenen Kurse und Gleiter waren für damalige Verhältnisse einfach spitze.

Sound:
Wie bei der Grafik verhält es sich auch beim Sound gleichermaßen. Jeder Schuss, jedes Abdriften des Gleiter oder jeder Stoss eines anderen Fahrzeuges wurde hier durch einen Soundeffekt dargestellt.

Fazit:
Auch heute noch würde dieses Game viele Spieler mit seinen Reizen locken. Jedoch ist es für die Neue Rechnergeneration nicht geeignet, da das Spiel zu schnell wäre um es gut spielen zu können.

Negative Aspekte:
öfters schwere gegner

Positive Aspekte:
super grafik und sound

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 9/10
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