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Heroes of Might & Magic IV – Neue Infos


1 Bilder Heroes of Might & Magic IV – Neue Infos
The Wargamer (eine Seite, die auf Strategiespiele und Ähnliches spezialisiert ist) hat ein neues Interview zum vierten Teil von 3DOs erfolgreicher Heroes-Reihe veröffentlicht. Der Gamedesigner Gus Smedstad vom Entwicklerteam The New World Computing Zone beantwortet darin einige Fragen zu den Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängerspielen.

Zuerst geht es um die Frage ob die grafischen Veränderungen irgendwelchen Einfluss auf die künstliche Intelligenz haben, welche dem Spiel zu Grunde liegt. Im Großen und Ganzen ist das nicht der Fall, weil eigentlich die Regeländerungen für diesen Bereich von viel größerer Bedeutung sind. Trotzdem gibt es ein optisches Element, das auch für die KI wichtig wird. Das Spielfeld ist jetzt nämlich nicht mehr in relativ große Sechsecke, sondern in viel feinere Quadrate aufgeteilt. Die Helden spielen im vierten Teil eine wichtigere Rolle als früher und sie werden jetzt auch im Kampf aktiv. Deshalb musste man einige Zeit mit der Balance der Einheiten verbringen. Denn die Helden sollen ja auch keine unbesiegbaren Kampfmaschinen sein. Wenn ein Held stirbt ist nicht gleich die ganze Armee verloren, sondern es geht ganz normal weiter. Man muss dann lediglich auf die besonderen Fähigkeiten dieser Einheiten verzichten. Aber für gewöhnlich sterben die Helden nur sehr selten und sie können dann in der nächsten Stadt wieder zum Leben erweckt werden. Bei der Erschaffung eines eigenen Helden sind die Fähigkeiten wesentlich wichtiger als die bloße Levelbezeichnung. Ein Level 5-Barbar mit gut ausgebildeten Verteidigungsfähigkeiten kann so vielleicht genauso viel Schaden vertragen wie ein Level 30-Held ohne Fähigkeiten in diesem Gebiet. Außerdem ist es meistens gut Spezialisten auszubilden, vor allem wenn sich deren Fähigkeiten mit den Skills der anderen Helden ergänzen. Zu Beginn legt man nur eine grobe Richtung fest und mit der Zeit werden die Charaktere immer genauer definiert.
Das Magie-System ist deutlich ausgebaut und es werden fünf verschiedene „Schulen“ unterschieden. Jede dieser Untergruppen (z.B. Chaos Magie) hat relativ wenig mit den anderen Schulen gemeinsam, so dass man die meisten Zauber auch wirklich nur in einer der Schulen findet. Der Editor des Spiels bietet jetzt auch die Möglichkeit, verschiedene Höhenstufen einzubauen, in dem man die einzelnen Teile der Landschaft hoch und runter „zieht“. Außerdem gibt es nun auch ein ziemlich hochentwickeltes Scripting-System.
Aufgrund der technischen Verbesserung müssen natürlich auch die Anforderungen an die PCs der Spieler erhöht werden. Als Minimum wird ein Pentium II 400 mit 64 MB RAM genannt. Wobei für das Spielen größerer Karten dringend mehr Arbeitsspeicher empfohlen wird.
Der Sound des Spiels wird mindestens so gut sein wie bei den Vorgängern (wenn nicht besser) und stellenweise gibt es wohl sogar Gesangseinlagen, für die extra ein Chor engagiert wurde. Im Text gibt es noch ein paar weitere Infos zu anderen Themen. Heroes of Might & Magic IV soll im März herauskommen.

Ceilans Meinung:
Leider gibt es keine neuen Screenshots zu sehen, aber der Text ist dafür ziemlich interessant. Fans der HoMM-Reihe sollten sich das Ganze mal durchlesen. Ich bin gespannt wie auffällig die Veränderungen letztendlich wirklich sind. Rein technisch war zumindest das Vorgänger-Spiel ja nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Trotzdem werden viele Leute sicherlich auch zugreifen, wenn die Optik vielleicht nicht ganz so fantastisch ausfällt. Denn die Screenshots waren bis jetzt noch nicht so der Hammer (wenn auch nicht wirklich schlecht). Aber das Gameplay dürfte sicherlich auch dieses Mal wieder stimmen. Ich persönlich finde z.B. Disciples II oder Age of Wonders 2 aber mindestens genauso interessant. Mal abwarten welches Spiel dann die Nase vorn hat.

Quelle: www.wargamer.com

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