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Heroes of Might & Magic 4: Ein Muss für Heroes Fans - Leser-Test von vollpropeller


1 Bilder Heroes of Might & Magic 4: Ein Muss für Heroes Fans - Leser-Test von vollpropeller
Nachdem es in letzter Zeit doch etwas mager aussah in der Strategiescene, kam mit Heroes of Might & Magic 4 wieder ein gelungenes Spiel mit Suchgefahr auf den Markt. Anders als bei der Konkurrenz wird nicht Geschichte erlebt, sonder Geschichte gemacht. Die Märchenstorys haben hier kein Ende, von Königreichen bis zur Liebe, an der die Elfen zerbrechen, ist hier alles dabei.

Das Spielprinzip hat sich zum Vorgänger weniger verändert. Vielmehr wurde an der Grasfikpracht gewerkelt, welche in zu Heroes of Might & Magic 4 schöner, bunter und animierter ist als je zuvor. Von allem hat man den Eindruck, es wurde mit viel Liebe zum Detail erstellt. Die stimmungsvolle Musik trägt zum Spielerlebnis positiv bei.

Jede der sechs Parteien hat einen eigenen Baustil und eine eigene Farbe sowie Magierichtung. Die Magierichtungen sind Ordnung, Chaos, Leben, Natur, Tod und Macht. Dies ist für das Zaubern, sowie Zusammenstellen von Armeen wichtig, da bei einer Armee, welche mit fremden Truppen gemischt ist, die Moral sinkt. Dies wirkt sich negativ auf den Kampf aus. Beim Kreaturenprotal hat man nun die Wahl zwischen sechs Sondermonstern. In den Städten arbeiten neuerdings Händler, bei denen die Helden Waffen oder Tränke kaufen können.
Die arkanen Künste spielen auch eine wichtige Rolle. Die Schule lässt sich in fünf Stufen ausbauen. Die über 110 Zauber sind in Angriffssprüche, Segnungen, Flüche, Beschwörungen und Reisemagie unterteilt. Das Zauberbuch lässt sich zum Glück sortieren.

Die Missionen beginnt man in einem Kuhdorf mit ein bis zwei Helden. Nun heisst es durch die Welt ziehen um die zahlreichen Reichtümer zu ergattern. Insgesamt sieben Ressourcen dienen zum Ausbau des eigenen Reiches zu einer Stadt.
Schreine, Tempel und Akademien bringen neue Fertigkeiten bei, Kristalle und Altäre steigern die Fähigkeiten wie z.B. Tempo oder Kampfstärke. Hinzu kommen noch Spruchrollen und magische Artefakte.

Allerlei Monster gibt es in Heroes of Might & Magic 4 zu besiegen. In den Taktikkämpfen sammelt man Erfahrung, steigert den Rang oder lernt neue Fertigkeiten. Dies verbessert die Effektivität beim Führen, Kämpfen, Zaubern oder Verwalten. Die Truppen bewegt man immer als Armee übers Land, welche bis zu sieben Einheitentypen mit beliebig vielen Soldaten enthalten kann. Konkurrenzarmeen bekommt man erst zu sehen, wenn man in den Sichtradius einer Stadt oder eines Helden kommt, wobei manche Anfüher das Heer auch unsichtbar machen können.

Die Vielseitigkeit der Helden in Heroes of Might & Magic 4 ist enorm. In Tavernen können neue angeheuert werden, Stadtkneipen bieten hauptsächlich arbeitslose Helden. In Gasthöfen auf dem Land stehen Champions aller sechs Fraktionen zur Verfügung. Offiziere haben ein unbegrenztes Inventar, alle anderen können bis zu 14 aktive Gegenstände mitführen. Diese haben allerlei Auswirkungen im Kampf.

Das gelungene Feature des neuen Heldensystems sind die Fertigkeiten. Ein Stufe-1-Basisritter besitzt z.B. Basiswissen in der Kategorie "Taktik", und beherrscht notdürftig "Verteidigung".Nun kann er nach und nach die beiden weiteren Taktik Disziplinen erlernen und diese ebenfalls in fünf Stufen ausbauen, wie die Kategorie "Taktik" selbst. Zusätlich darf der Held sich für vier weitere Kategogieren mit ebenfalls je drei Disziplinen entscheiden. Insgesamt gibt es zwölf Kategorieren mit 36 Fertigkeiten zu je fünf Stufen. Der Beruf ist ebenfalls flexibel.

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