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Herdy Gerdy: Der Meister der Hirten! - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder Herdy Gerdy: Der Meister der Hirten! - Leser-Test von Ultraschall
Das Genere der Action-Adventure ist unter Programmierern für Videospiele immer stets beliebt gewesen. Durch solche Spiele läßt sich ja bekanntlich in der heutigen Zeit noch etwas Geld verdienen und wenn man dann mit einer ausgefallenen Idee auf den Markt der Videospiele kommt, dann hat man als Entwickler meist gute Karten. Diese Tatsache hat sich auch der Entwickler Eidos zu Herzen genommen und hat mit dem Spiel "Herdy Gerdy" einen Titel für die Playstation 2 geschaffen, der nur so vor guten Einfällen strotzt.

Die Geschicht zu dem Spiel "Herdy Gerdy" beginnt auf einer kleinen Insel, wo der Hauptcharakter "Gerdy" zu hause ist. Dort gilt der Beruf des Hirten als sehr angesehen, dass alljährlich sogar ein Wettbewerb stattfindet, wo der beste Hirte ermittelt wird. Als ganz besonderen Preis erhält der Gewinner dann die Eichel der Macht, die ihn zum Herrscher der ganzen kleinen Insel macht. Aber seit Jahren ging dieser Preis immer an den Tyrannen Sadorf und seitdem wird das Reich durch ihn mit eiserner Hand regiert. Doch Gerdy's Vater möchte nun entlich diesen Preis des besten Hirten für sich gewinnen und trainiert wie der Teufel, um der beste Hirte zu werden. Doch ein geheimnisvoller Zauber schickt ihn schließlich in einen langen Schlaf, aus dem ihn scheinbar nichts und niemand aufwecken kann. Also übernimmt letztentlich der junge und unerfahrene Gerdy die schwierige Aufgabe an, dem Tyrannen Sadorf in diesem Wettbewerb die Stirn zu bieten. Doch bis dahin ist es für ihn noch ein weiter Weg.
Genau zu diesem Zeitpunkt schlüpft ihr in die Rolle des jungen Hirten Gerdy, den ihr auf seinem langen Weg über die Insel zu steuern habt. Dabei lernt ihr immer wieder neue Spezies kennen, die von euch alle auf die eine oder andere Art behütet werden müssen. Zu diesem Zweck sind auf der Insel verschiedene Objekte versteckt, die die Arbeit als Hirte ungemein erleichtern können. Ein Hirtenstab oder eine Zauberflöte halten dann jede noch so widerspenstige Herde zusammen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt merkt man auch, dass das Spiel "Herdy Gerdy" ein sehr orginelles Spielprinzip besitzt, was jeden letztentlich in seinen Bann ziehen kann. Als Hirte habt ihr nun in diesem Spiel die Aufgabe mit den unterschiedlichsten Charakteren zu sprechen, die verschiedensten Gegenstände und die verstecktesten Wege zu finden. Den größten Anteil am Spiel hat aber die Taktik inne, denn in den Umgebungen tummeln sich die unterschiedlichsten Wesen, die letztentlich eingefangen und gehütet werden müssen. Ihr habt schließlich als Hirte Gerdy die Aufgabe diese unscheinbaren Wesen zusammenzutreiben und sie in die für sie vorgesehenen Ställe zu bringen. Aber einfach sollte man sich das als Spieler nicht vorstellen, denn schließlich wimmelt es auf der Insel noch so vor bösartigen Gromps. Die haben es nur auf eure eingefangenen Wesen abgesehen. So habt ihr immer wieder das gleiche Ziel zu erfüllen: Erst einmal diese Gromps auszuschalten und dann die jeweiligen Tierchen in ihre Pferche zu locken. Das kann sich manchesmal als sehr schwierig erweisen, denn die kleinen Wesen können nicht die selben Wege gehen, wie ihr das als Hirte Gerdy tun könnt. So kann manches Level dann ganz schön knifflig werden. Die Levels an sich sind schließlich ab und an so groß und unübersichtlich, dass man sich alsbald nicht mehr darin zurechtfindet. Auch die Landkarte hilft dabei recht wenig den richtigen Weg zu finden, da sie immer nur einen kleinen Ausschnitt des Bereiches anzeigt. Außerdem kann es vorkommen, dass die darauf eingezeichneten Objekte gar nicht dort sind, wo sie die Karte anzeigt. Dadurch wird die Orientierung im Spiel natürlich auch nicht einfacher und bald stellt sich bei diesem Spiel "Herdy Gerdy" eine genervte Unlust ein.

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