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Heavy Metal F.A.K.K. 2: Kurzer Fantasy-Leckerbissen - Leser-Test von Berte


1 Bilder Heavy Metal F.A.K.K. 2: Kurzer Fantasy-Leckerbissen - Leser-Test von Berte
Mit Lara Croft eroberte erstmals die Damenwelt eine Domäne, die in erster Hinsicht muskelstrotzenden Mannsbildern vorbehalten war, die in einer Hand eine Mini-Gun hielten, die die Größe eines Kleinwagens erreichte und in der anderen Hand eben jene Personen, die sich schon bald zu ihrer ärgsten Konkurrenz entwickeln sollten: kurvenreiche Xenas und Supergirls, die mit Köpfchen und Oberweite den Bösewichtern dieser Welt zu Leibe rückten.
Auf die Spitze getrieben hat dieses Prinzip dann die Firma RITUAL, die mit HEAVY METAL FAKK 2 erstmals einen zweiten Teil herausbringen, der keinen ersten hat. Zumindest nicht in Spieleform.

Ihre Protagonistin heißt Julie. Aus dem Benutzerhandbuch erfährt der Spieler dann die Vorgeschichte der Heldin (welche – so glaube ich gehört zu haben – aus einem Comic stammt). Nach der Vernichtung des dunklen Pseudogottes Lord Tyler macht sich Julie auf dem Weg in ihr Heimatsystem und sammelt unterwegs all die Vertriebenen und Heimatlosen ein, um mit ihnen auf Eden einen neuen Anfang zu wagen. Schon bald kommen sie hinter das Geheimnis des Planeten: das Wasser von Eden birgt das Geheimnis des ewigen Lebens und niemand altert mehr. Gut das der Planet ein ausgeklügeltes Schutzsystem besitzt, das potentiellen Invasoren einen unwirtlichen und tödlichen Ort vorgaukelt. 30 Jahre geht alles gut, doch dann taucht der uralte Gith auf, der sich nicht so leicht täuschen lässt. Mit seinen mächtigen Waffen zerstört er den Schutzschild. Horden von Monstern überfluten den Planeten. Für Julie ist es an der Zeit den Kampfanzug wieder überzuziehen und erneut die Welt vor dem Untergang zu retten.

HEAVY METAL FAKK 2 ist ein reinrassiges Action-Adventure, das sich vor allem durch wunderschöne Level und eine fantasylastige Story auszeichnet. In gewohnter Manier bewegt sich Julie auf alle möglichen und unmöglichen Arten und Weisen durch die riesigen Level. Es wird gehangelt, geklettert, gesprungen und gekrochen. Zusätzlich beherrscht Julie aber noch ein paar andere Bewegungen. Sie kann Seile hinaufklettern und sich an Rohren entlang hangeln. Hier kann sie wahlweise auch noch die Füße mit hochnehmen. Bei schmalen Felsvorsprüngen kann die Heldin sich eng an die Wand pressen und ist so vor größeren Stürzen sicher.
Leider sind die Bewegungsabläufe etwas hakelig geraten. Steht Julie zu nah an einer Wand, bleibt sie schon mal hängen und dann muss man sich erst wieder mühsam herausmanövern. Nicht immer erreicht sie die nötigen Felsvorsprünge gleich beim ersten Mal.

Doch wer will es ihr übel nehmen? Ein Blick in ihre verführerischen Augen oder nur der Klang ihrer schokoladenweichen Stimme und jegliche Vorwürfe schwinden dahin. Natürlich wurde das Outfit der Heroin entsprechend angepasst. Sieht sie zu Beginn des Spieles noch relativ züchtig gekleidet aus, geht ihr Anzug schon nach wenigen Abschnitten immer mehr in Fetzen. Nach und nach wechseln auch ihre Kleider und am Ende sehen wir sie dann so, wie sie auf der CD-Hülle abgebildet ist: im Leder-Bikini und mit zahlreichen Metall Accessoires, die reich an scharfen Ecken und Kanten sind.

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