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Heart of Darkness: Das Herz der Dunkelheit... - Leser-Test von Ravenous


1 Bilder Heart of Darkness: Das Herz der Dunkelheit... - Leser-Test von Ravenous
Heart of Darkness...

Weit über 3 Jahre war es bereits angekündigt – an ein Erscheinen dachte bereits niemand mehr, als AMAZING STUDIO / Infogrames 1998 sich dann doch dazu durchgerungen haben, dieses Spiel der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und die Macher von „Another World“ und „Flashback“ haben sich auch bei diesem USK12 -Titel (ein liebevoll gestaltetes Jump and Run im 2D – Gewand) richtig Mühe gegeben (was man aber nach DER Wartezeit auch verlangen kann...)

Zur Spielbeschreibung:
„Das Reich der Finsternis ist eine unheimliche Welt, wo der überaus grausame Meister seine Willkürherrschaft ausübt. Mit einer Armee hungriger Dämonen macht er Jagd auf den kleinen Andy, der seinen Hund Whiskey befreien möchte. Nur Ihr könnt ihm helfen, diesen Albtraum zu überstehen !“

Was sich im ersten Moment mächtig gefährlich anhört, wird bereits im herrlichen Intro mit viel Humor entkräftet. Andy kommt aus der Schule, wird von seinem Hund Whiskey begrüßt und beide begeben sich in den Stadtpark, um die angekündigte Sonnenfinsternis zu beobachten. Bei der wird nun irrtümlich der Hund (anstelle von Andy) von Schattenwesen entführt. Andy rennt entschlossen heim, packt in seinem Baumhaus da Wichtigste ein und startet mit einem drolligen Fluggerät. Dieses macht es jedoch nicht lange, und stürzt in einer Felsspalte ab, und ab hier startet das Spiel.

Am Anfang hat man seine liebe Not, die Steuerung unseres kleinen Helden zu verinnerlichen. Die Funktionstasten sind mit Springen, Laufen, Schießen und Spezialkraftanwendung belegt. Jedoch sind je nach Situation verschieden weite und hohe Sprünge, Saltos und diverse Kletter- und Festhalteaktionen (innerhalb kürzester Reaktionszeit) notwendig, und diese Tastenkombinationen wollen erst mal erlernt sein.

Zuerst ist Andy mit einer Plasma – Kanone bewaffnet, mit der sich die ersten Gegner – drollige Schatten, die jedoch gleichzeitig zu Dutzenden auftreten – relativ einfach aufhalten lassen. Oft ist aber auch Flucht angesagt. Wird man von einem Gegner gepackt, muß man diesen mittels Richtungstasten behutsam abschütteln. Später erlernt man dann, mit einer Energiekugel umzugehen, die man in verschiedenen Stärken einsetzen kann.

Eine zeitlang muß Andy ohne Waffen auskommen, was sich in vielen Renn- und Kletterpassagen auswirkt. Da man relativ oft das Zeitliche segnet, bis man den Bogen raus hat, einen Abschnitt zu bewältigen, ist es von Vorteil, daß man unbegrenzt „Leben“ hat – man startet wieder am letzten Speicherpunkt, welche das Spiel automatisch vorgibt.

Die Geschichte, den Hund Whiskey aus dieser Fantasiewelt zu retten, zieht sich durch 176 liebevoll detaillierte Szenarien, oft ist es sehr schade, daß man nicht mehr Zeit hat, alle Einzelheiten zu bewundern. Auch die Gegner – Schatten in allen Größen, Steinmonster, Würmer, fleischfressende Pflanzen, Roboter und vieles mehr – sind klasse animiert und immer mit einer Portion Humor bedacht. Man trifft auf zahlreiche liebenswerte Charaktere, welche unserem Helden behilflich sind, die zum Teil tückischen Fallen und Mechanismen zu bewältigen.

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