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Headhunter: Redemption - Jack ist Back - Leser-Test von perfect007


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Einst zählte Headhunter zu den ambitioniertesten Projekte, damals exklusiv für die Dreamcast. Ein guter Mix aus professionell erzählter Story und Balleraction sollte für viel Spaß sorgen. Segas Misserfolg mit der Dreamcast brachte die Entwickler aber dazu, dieses Spiel auch für die Playstation 2 zu entwickeln. Nun nach ca. drei Jahren meldet sich der Held des Spieles wieder zurück. Älter werdend startet er in das neuestes Abenteuer mit dem Untertitel Redemption. Der zweite Teil ist für die Xbox als auch der Playstation 2 erhältlich, ein Vergleich der beiden Versionen können wir hier leider nicht durchführen, doch scheinen sich dennoch die Versionen nicht allzu sehr zu unterscheiden. Zu Grunde liegt die Playstation 2 Version.

Die Zweiklassengesellschaft

Jack Wade meldet sich in Headhunter Redemption aber nicht alleine zurück, wie das aufwendig gestaltete Intro deutlich zeigt. Zu Beginn des Spieles werden die derzeitigen Verhältnisse der Welt erläutert. Nach der katastrophalen Ausrottung von Millionen von Menschen, verantwortlich dafür war ein Unfall in einem biotechnischen Labor bei dem der Bloody-Mary-Virus frei gesetzt wurde, konnte die Menschheit einzig allein durch den Impfstoff der Stern Corp gerettet werden. Ein verheerendes Erdbeben tat sein übriges, um noch den Rest der Stadt zu zerstören. Aus den Trümmern entstand aber eine neue Welt, geteilt in zwei Klassen. "Above" ist die schillernde Stadt an der Oberfläche, in der die "Guten" ihr Leben genießen, aber durch die Medien und Konzerne eigentlich manipuliert werden. In "Below" befindet sich der absolute Abschaum der Menschheit. Jeder der des Verbrechens beschuldig wird, muss in diese Zwangs-Kolonie unter "Above" gehen. Dort muss dieser den Rest seines Lebens schuften. In den Überresten der alten Stadt und den neu ausgegrabenen Tunnelsystem von "Below" leben fortan diese Verbrecher.

Mit etwas Verstand wird einem sofort auffallen, dass eine solche Zweiklassengesellschaft nicht lange überleben kann. Eine Opposition meldet sich auch schon zu Worte und kämpft gegen dieses Unrecht an. Entsprechend sind die Headhunter nun damit beauftragt, für Recht und Ordnung in "Above" zu sorgen und die Opposition nieder zu schmettern. Inmitten dieses Terroristenkrieges verschlägt es auch Leeza X, ein angebliches Weisenkind, welches von Jack Wade vor dem Tode durch die Waffe ihres Vaters gerettet wurde. Nach 20 Jahren treffen sich die beiden wieder und mehr oder weniger unfreiwillig schließt sie sich dem alternden Jack an. Gemeinsam gehen sie den Spuren der Opposition und des Verbrechens nach und versuchen hinter die Geheimnisse zu kommen. Auch wenn Leeza X eigentlich von Jack als Lehrling eingestuft wird, brauch sie sich nicht verstecken. Wie ihr großer Gegenpart kann auch sie sich prima zur Wehr setzen. Nach einigen Trainingseinheiten zur Eingewöhnung in das Gameplay dieses Action-Adventures steht man auch schon inmitten der korrupten Welt von Headhunter Redemption.

Metal Gear, Splinter Cell oder doch Headhunter?

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