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Headhunter: Redemption - Jack Wade ist zurück - Leser-Test von Zhadow


1 Bilder Headhunter: Redemption - Jack Wade ist zurück - Leser-Test von Zhadow
Hier haben wir ihn also, den Langersehnten Nachfolger zum Dreamcast Hit. Kenner von eben jenem Spiel werden dann auch sehr erfreut sein, einige Bekannte Gesichter zu sehen. Ok, ein bisschen älter sind sie geworden. Denn Headhunter: Redemption spielt 20 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers. Am besten sieht man das an der Hauptfigur Jack Wade. Seine Haare sind schon etwas lichter geworden und ein Grau ist auch schon zu erkennen. Agil ist er aber wie eh und je. Eine wichtige Neuerung zum Vorgänger ist das Hinzukommen eines Lehrlings. Der mit vielen Tatoos verzierten Einbrecherin Leeza X, mit der man dann auch einen Grossteils des Spiels bestreiten muss. Dass beide eine gemeinsame Verbindung habe darf auch noch erwähnt werden. Aber allzu viel zur Story sollte nicht bekannt sein, da sie einen Grossteil der Motivation ausmacht. Denn diese ist wie nicht anders zu erwarten wieder grossartig. Spannend, abwechslungsreich und hochdramatisch. Lasst euch überraschen und geniesst diesen Sci-Fi Thriller.

Grafik:
Was einem beim Spielstart sofort ins Auge sticht, ist die Verwendung eines Weichzeichners. Das wirkt zu Beginn etwas ungewohnt, wirkt aber nie störend. Die Texturen in den Gebäuden sind manchmal etwas trist, können aber durch den sicherlich gewollten Technolook entschuldigt werden. Headhunter bietet aber auch ein paar sehr schöne Aussenareale die recht detailliert sind. Die Animationen der Spielfigur und der verschiedenen Gegner überzeugen fast komplett. Nur wenn man selbst am schleichen ist, sieht es etwas hölzern aus. Die Optik ist im Grossen und Ganzen gut und kann natürlich nie mit Krachern wie Riddick mithalten.

Sound:
Wer den Vorgänger kennt, mag sich vielleicht noch an den grossartigen Score erinnern. Der Nachfolger steht dem in nichts nach. Der Soundtrack passt sich immer den gegebenen Umständen an und würde jedem Actionfilm gut zu Gesicht stehen. Wenn man am schleichen ist, ist es eher ruhiger. Bei Schiessereien wird es dann schon schweisstreibender und wenn es richtig dramatisch wird läuft der Score zu Hochform auf. Auch die Soundeffekte sind gelungen, könnten aber bei den Schussgeräuschen etwas effektvoller sein. Die Synchro ist aber das Tüpfelchen auf dem i. Sie ist aber "nur" in Englisch vorhanden mit deutschen Untertiteln. Jeder der verwendeten Sprecher passt perfekt. Ich wäre froh alle Spiele wären so professionell vertont.

Gameplay:
Am eigentlichen Spielprinzip hat sich nicht viel verändert. Schleichpassagen wechseln sich ab mit spannenden Shootouts. Manchmal gibt es noch ein paar Geschicklichkeitsübungen mit Laserbarrieren zu überstehen, die recht fordernd sind. Wie bei jedem Action-Adventure müssen natürlich auch wieder etliche Rätsel gelöst werden. Von einfachen Schalterrätseln bis zu Knobelaufgaben wird einem das ganze Spektrum an Hirnaufgaben geboten. Diese sind zum Teil wirklich fordernd aber nie unfair. Die schon oben erwähnten Geschicklichkeitsübungen können mit der Zeit aber dann doch frustig werden. Viele Fans des Vorgängers werden zwar jetzt enttäuscht wein, aber die Motorradfahrten sind in Headhunter: Redemption nicht mehr vorhanden. Mich persönlich stört das nicht, da ich diese als eine der Schwächen empfunden habe, da das Motorrad nicht gerade einfach zu steuern war. Trotzdem ist der ganze Spielaufbau mehr als gelungen. Manchmal etwas fordernd aber nie unfair, was aber auch an den immer günstig postierten Checkpoints liegt. Da diese die angenehme Nebenwirkung haben einem beim restarten nach dem ableben den Energiebalken zu füllen, egal wie viel HP man beim aktivieren der Station hatte.
Wie schon am Anfangs erwähnt wurde, kann man 2 Spielfiguren steuern, Leeza X und Jack Wade. Aber keine Angst. Beide steuern sich fast identisch. Nur einige Bewegungen sehen anders aus. Aber der Spielverlauf ist bei Jack viel actionlastiger. Mit Leeza muss man noch ein paar Tomb Raider mässige Kletterpartien überwinden. Dies macht aber keine Probleme.

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