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Headhunter: Headhunter - Lizenz zum Töten - Leser-Test von MrE


1 Bilder Headhunter: Headhunter - Lizenz zum Töten - Leser-Test von MrE
Ein MGS Klon?

Headhunter verbindet mehrere Genres miteinander. Stealth Action à la Metal Gear Solid, die teilweise ungewöhnlichen aber dennoch atmosphärisch wirkenden Kameraführungen - ein kleiner Touch von Resident Evil ist kaum zu übersehen - und die wirklich fetzigen Motorradpassagen. Endlich ein Game - auch wenn es zu den letzten großen Titeln der Dreamcast gehört - das die Grenzen des Action Adventure Genres sprengt und gewagt eine spannende Story auf den Bildschirm umsetzt. Knallharte Endkämpfe, Schleichpassagen und eine ausgewogene Portion von Rätseleinlagen - die meines Geschmackes teilweise zu sehr ausufern, jedoch Abwechslung in den Alltag eines Headhunters bringen.

Lizenz zum töten

Um euch wieder - nach eurem Gedächtnis Verlustes - in der Branche zurechtzufinden müsst ihr - ganz von vorne - verschiedenste Lizenzen erwerben um bessere Waffen und Zugangscodes zu erhalten. Sobald ihr die ersten vier virtuellen Aufgaben gemeistert habt, könnt ihr euch schon in das Geschehen stürzen und die Story knüpft gleich an den ersten Auftrag, eine Tankstelle zu infiltrieren und einen Informanten zu treffen. Sobald ihr neue Lizenzen erlangt, vorausgesetzt ihr habt die nötigen Erfahrungspunkte dafür gesammelt, wird die lineare Story wieder weitergesponnen.

Technik der Zukunft?

Grafisch - bezogen auf die Zwischensequenzen - wurde Headhunter mit der 4XMovie Kompressionstechnologie gut in Szene gesetzt. Die Handlung schaltet immer wieder in Ingame Zwischensequenzen und hält die Spannung aufrecht. Mir haben es besonders die Motorradfahrten zwischen den Aufträgen angetan: mit 200 Sachen durch belebte Stadtteile zu brettern. Die erstklassige Soundkulisse rundet das Geschehen ab und der Motorrad Sound lässt richtige Harley Davidson Stimmung aufkommen.

Payne to the Max?

Es bleibt euch überlassen ob ihr in Max Payne Style den Gegner zu Leibe rückt oder ob ihr euch lautlos voranbewegt. Schließendlich werdet ihr bei den Endgegnern gezwungen die Waffen sprechen zu lassen, obwohl auch manchmal taktisches Gespür an den Tag gelegt werden muss. Im Endeffekt ist es ziemlich egal wie ihr vorangeht, es stehen euch genügend Bewegungs- und Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung und ihr seit früher oder später mit einem durchschlagenden Waffenarsenal bestückt.

Fazit

Headhunter ist einer der letzten Höhepunkte für die Dreamcast und sollte auf keinen Fall verpasst werden. Happige Steuerung beim Mottoradfahren, teilweise ungeschickt platzierte Kamerapositionen trüben dennoch nicht den Spielspass. Spitzen Grafik, fetziger Sound und eine Grafik, die seines Gleichen auf der Dreamcast sucht. Ein Must-a-Have!

Negative Aspekte:
Steuerung, Kameraführung

Positive Aspekte:
Spannende Story, Fetziger Sound

Infos zur Spielzeit:
MrE hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    MrE
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 9/10
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