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Harry Potter und die Kammer des Schreckens: Einer flog übers Zauberernest - Leser-Test von rossi


1 Bilder Harry Potter und die Kammer des Schreckens: Einer flog übers Zauberernest - Leser-Test von rossi
Na ich war mächtig gespannt auf das Spiel zu Harry Potters Kammer des Schreckens. Denn mein Sohn hat schon sehnsüchtig darauf gewartet, mal wieder den Gamecube in Beschlag nehmen zu dürfen. Also musste das Spiel her und wurde auch sofort in die Konsole gelegt.

Und siehe da, der Rest des Tages war komplett diesem Spiel gewidmet. Auch als der Junior ins Bett gehen musste (nein Calvin jetzt ist endgültig Schluß) war das Versprechen auch nicht mehr lange zu spielen wohl mehr Taktik um dem Sohne den Weg ins Bett zu erleichtern. Erst nach weiteren 5 Stunden war Schluß.

Die Bücher sind gut, der Kinofilm war gut, und... das Spiel ist wirklich auch extrem gut. Selbst Erwachsene werden Spaß haben und den Controller das Eine ums Andere Mal an sich reißen. Dabei fallen mehrere Aspekte auf, die das Spiel in die oberen Gefielde der Adventures heben:

Gutes Gameplay:

Die Geschichte ist einfach nett erzählt, und man sieht es dem Spiel nach, daß es sich nicht extrem genau an die Vorgaben der Autorin hält. Zu umfangreich und unschaffbar wäre das Spiel dann geworden. Im Grunde orientiert sich das Gameplay an der Idee in so genannten Herausforderungen, die die entsprechenden Lehrer bestimmen Zaubersprüche zu erlernen, die meist für die weiteren Aufgaben außerordentlich wichtig sind. Die Herausforderungen sind meist Wege durch nett zusammengestellte Dungeons, in denen Rätsel gelöst und Monster bekämpft werden müssen. Am Ende der Herausforderung wird Harry dann mit dem Zauber und entsprechenden Hauspunkten belohnt, die über Sieg und Niderlage gegen die verhassten Slytherins entscheiden. Damit es aber nicht langweilig wird, hat das Gemäuer des Zaubererinternats Hogwarts zahlreiche Türen und geheime Gänge, die dem Spieler nette Minigames antragen. Neben Bertie Botts Bohnen aller Geschmacksrichtungen, die man sammeln kann und gegen Ausrüstung in einem Laden umtausche kann, kann man auch mit dem Nimbus 2000 über die Ländereien fliegen (Super Grafik! ) oder beim Gnom-Weitwurf Rekorde aufstellen. Auch das Abgeben von verlorenen Gegenständen und das Sammeln von Zauberersammelkarten bringt Punkte. Selbige kann man übrigens auch wieder verlieren, wenn man mit Gegnern ungeschickt umgeht. Ein ums andere Mal unterstützt einen die Eule Hedwig, oder Ron, Hermine und andere Freunde von Harry.

Super Steuerung:

Die Steuerung ist nahezu perfekt. Die Zaubersprüche können gut gezielt (mit Zielunterstützung) werden, die Bewegungen von Harry sind exakt übertragen und bedürfen eigentlich keinerlei Verbesserung. Wenn man sich lang genug auseinandersetzt, beherrscht man die Figur perfekt. Kleiner Tipp am Rande. Da man manchmal sehr genau in eine Richtung laufen muß, sollte man sich erinnern an die linke Fronttaste, die die Kamera genau hinter Harry ausrichtet. Dann sind Sprünge und anderes auch kein Problem mehr. Einzige Steuerungs-Wehrmutstropfen sind die etwas knifflige Bewegung Harrys, wenn man an den Vertrauensschülern vorbei muß. Etwas störend für Erwachsene aber einfach für Kinder ist die Steuerung beim Quidditch. Denn wer Flugsimulationen gewöhnt ist, erwartet eine genau umgekehrte Steuerung in der Art eines Steuerknüppels. Also sollte man als erfahrener Spieler im Optionen-Menü die Steuerung umkehren. Aber selbst dann ist das Quidditch nicht so toll wie der Rest des Spieles, da der Schnatz, den Harry fangen soll gerade für junge Spieler nahezu unmöglich zu fangen ist.

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