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Geek Chic: Spieletisch-Hersteller schließt die Pforten

Der Hersteller von edlen Spieletischen Geek Chic hat seine Pforten geschlossen. Geek Chic war seit dem 12. Juni nicht mehr erreichbar und verkündete inzwischen per Facebook, dass das Geschäft eingestellt wurde. Dabei ist das Schicksal einiger Kundengelder noch offen.

2 Bilder Geek Chic Spieletisch Sultan Geek Chic Spieletisch Sultan [Quelle: Geek Chic]

Die Firma Geek Chic, die für in Handarbeit gefertigte und besonders edle Tische für Spiele bekannt war, ist offenbar pleite. Denn Geek Chic hat das Geschäft offiziell aufgegeben. Dies berichtet unter anderem die Gaming-Website Polygon. Zunächst war Geek Chic etwa ab dem 12. Juni nicht mehr für Kunden erreichbar, bis der Besitzer von Geek Chic, Robert Gifford, auf der offiziellen Website sowie bei Facebook das offizielle Aus verkündete. Er spricht in seiner Stellungnahme von großer Traurigkeit und Enttäuschung sowie davon, dass trotz heldenhaften Bemühungen die Ergebnisse aus der Hand geglitten seien. Wir vermuten, dass es hierbei um die finanziellen Ergebnisse geht. Zudem stellt Gifford klar, dass es wegen aktueller Beschränkungen derzeit schwer ist, Anfragen zu beantworten, es aber Updates auf der Website geben wird, sobald es weitere Informationen gibt.


2 Bilder Geek Chic Stuhl '8 Hour' für 750 bis 845 Dollar. Geek Chic Stuhl "8 Hour" für 750 bis 845 Dollar. [Quelle: Geek Chic]
Die Zielgruppe von Geek Chic waren vor allem Fans von klassischen Tabletop-Spielen. Denn die Tische boten Ablageflächen zum Beispiel für das Buch des Spielleiters und Schubladen für Spielbretter und Zubehör sowie ein Design aus Echtholz, das vor allem bei klassischen Rollenspielen für eine authentische Atmosphäre sorgen kann. Auch Stühle und Zubehör fertigte Geek Chic, ebenso konnten von den Kunden Sonderwünsche geordert werden. Neben den Mitarbeitern, die nun ohne Job dastehen, haben aber auch einige Kunden ein Problem durch die mutmaßliche Pleite. Denn offenbar haben viele Kunden bereits Zahlungen für Aufträge geleistet und wissen nun nicht, ob sie ihr Geld oder die bestellte Ware jemals zu Gesicht bekommen werden. Viele der Produkte bei Geek Chic wurden nämlich mit einem so genannten Deposit-Preis angeboten, also einer Anzahlung. Der endgültige Preis wurde mit einem vermutlichen Durchschnittspreis angeben. So lag beispielsweise beim besonders aufwendigen und edlen Tischmodell Sultan, das unsere News oben ziert, allein die Anzahlung bei 5500 Dollar - der Endpreis wurde mit 20 bis30 Tausend Dollar angegeben, je nach genauer Größe und Ausstattung.

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