Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Halo: Kampf um die Zukunft - Das Spartaner Projekt... - Leser-Test von snert


1 Bilder Halo: Kampf um die Zukunft - Das Spartaner Projekt... - Leser-Test von snert
Plasmageschosse rasen dicht an ihrem Kopf vorbei. Zwei ihrer Teammitglieder feuern aus allen Rohren auf den Feind. Der Feind, das sind die Außerirdischen der Allianz, die die menschliche Rasse auslöschen wollen. Plötzlich taucht ein Marine mit einem Wrathdog auf und bringt sie aus der Gefahrenssituation.

So, oder ähnlich könnte sich eine Spielszene in Halo abspielen, bei dem sie sich auf dem gleichnamigen Ringplaneten befinden. Dieser Ring hat einiges in sich. Überall auf dem Planeten lauern Anhänger der Allianz, die die Existenz der Menschen auslöschen wollen. Der Spieler vertritt in dem Universum den Master Chief. Er ist der letzte überlebende Spartaner eines geheimen Projektes und soll die Menschheit retten.

Die Story von Halo beginnt an Board der Pillar of Autumn. Sie erwachen aus ihrem Schlaf und schon passiert auch schon die Katastrophe und einige Aliens befinden sich an Board, die sie neutralisieren müssen. Später kämpfen sie auf Halo gegen die miesen Geschöpfe und erfahren im Laufe der Storyline immer mehr über den Planeten und seine Geheimnisse. Dabei gibt es immer wieder spannende Events. Anfangs steht ihnen z. B. Captain Keyes zur Seite und sie bewegen sich noch in einem Team mit Marines fort. Später verschwindet dieser jedoch auf wundersame weise, und mutierte Zombies tauchen auf. So gibt es trotz linearen Spielablauf immer wieder spannende Ereignisse, die die Story spannend machen.

Halo beeindruckt vor allen Dingen durch die riesigen Außenwelten auf dem Planeten. Das genießen der Natur macht natürlich noch mehr Spaß, wenn man ein schnelles Gefährt unter seinen vier Buchstaben hat. Der Wrath Dog ist ein Jeep der für drei Leute Platz bietet. So Steuert man entweder den Wagen, feuert mit dem 50mm Geschütz auf dem Heck in der Gegend herum, oder findet Platz auf dem Beifahrersitz. Einige Fahrzeuge kommen meiner Ansicht nach jedoch mit einem zu kurzen Abschnitt daher. So zum Beispiel die Banshees, die Ein-Mann-Raumschiffe der Allianz. Es macht tierisch viel Spaß mit den Teilen durch die Täler zu fliegen und die Feinde von oben herab unter Beschuss zu nehmen. Aber leider sind es eher kurze Abschnitte, welche die Benutzung des Banshees fordern. Meist muss man nur einen hoch gelegen Vorsprung mit dem Gleiter erreichen, und dann ist die Benutzung von dem feinen Hightechteil schon beendet.

Desweiteren besitzt Halo eine hervorragende Physik, welche man vor allem bei dem Gebraucht mit dem Wrath Dog sieht. Es macht auch mal Spaß einfach nur ein paar Runden mit dem Jeep zu drehen und Steigungen zu erklimmen, die fast unmöglich erscheinen. Und wenn dann mal der Jeep physikalisch korrekt fällt, auch kein Beinbruch, dann genießt man einfach die atemberaubende Physik des Spiels.

Die Steuerung ist für jeden PC Spieler leicht zugänglich egal ob erfahrener Shooter Spieler oder absoluter Neuling. Es gibt keine unnötige Überladung der Steuerung und alles ist relativ simpel gehalten.

Bei der Grafik hätte ich mir ein wenig mehr erhofft. Leider wurde die Extra PC-Power nicht voll ausgeschöpft. Somit kommen vor allem die am Ende häufenden Innenlevels sehr trist daher. Die Aussenwelten beeindrucken jedoch durch Wasserfälle und gigantische Schluchten. Leider verhält sich auch die Framerate etwas merkwürdig, und ist ab und zu auch sehr niedrig. Das trübt jedoch nur selten das Spielvergnügen, da sich die Stotteranfälle eher in Grenzen halten.

e_gz_ArticlePage_Default