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Halo: Combat Evolved - die Xbox Referenz - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Halo: Combat Evolved - die Xbox Referenz - Leser-Test von Restrictor [Quelle: Microsoft ]
Sämtliche Xbox Starttitel (vielleicht noch mit Ausnahme von DoA3) hatten Schwierigkeiten, neben Halo überhaupt noch Beachtung zu finden. Monatelang gehypt, stand das Spiel, dass eigentlich ein PC Spiel werden sollte, aber dann von Microsoft aufgekauft wurde, unter sehr hohem Erwartungsdruck. Die Spieler wollten wissen wie das beste Spiel auf der leistungsstärksten Konsole aussah und sich spielte.

Zur Story: Um die Menschheit steht es schlecht. Die Allianz, eine Verbindung verschiedenster Aliens hat es sich zum Ziel gemacht die Menschheit auszurotten. Bisher haben sie ganze Arbeit geleistet und sind auf dem Weg die Erde zu vernichten. Die Rettung liegt in dem einzigen noch nicht von der Allianz zerstörten Master Chief, einer Art Kampfroboter, den natürlich ihr steuert. Doch die Pillar of Autumn, das Schiff auf dem sich der Master Chief befindet steht unter Beschuss der Allianz. Nach der Flucht mit einer Raumkapsel landet der Master Chief auf dem Planeten Halo, einer erdähnlichen Welt, die aber von einem Ring umgeben ist. Dort soll er die Überlebenden des Absturzes finden und die Allianz bekämpfen.

Das Spiel ist primär ein Ego Shooter, das heißt ihr lauft durch die Levels und erledigt alle Feinde auf die ihr trefft mit euren Waffen (leider dürft ihr nur zwei gleichzeitig tragen), bzw. mit Granaten. Leider gleicht sich das Angriffsmuster der Feinde viel zu oft. Es gibt kleinere Aliens, die nur so lange Mut zum Angriff haben, wie ihr Anführer, ein großes Alien, überlebt. Danach laufen sie unter panischem Geschrei ("Der Anführer ist tot - Weg hier!!! ) planlos und ohne Gegenwehr durch die Gegend rum, so dass ihr nicht mal Munition bei ihnen verschwenden müsst, sondern ihr ihnen einfach eins mit eurer Waffe überzieht.

In manchen Levels müßt ihr euch auch in einen fahrbaren Untersatz begeben. Für dieses Feature hat das Spiel in diversen Tests zurecht Minuspunkte einstecken müssen. Das Fahrzeug fährt nur in die Richtung zu der Die Kamera gerade ausgerichtet ist. Das führt zu Problemen. Das muss man sich ungefäh so vorstellen, dass ihr mit einem Fahrzeug direkt vor einer Wand steht und umdrehen wollt. Statt rückwärts zu fahren, richtet ihr die Kamera von der Wand weg und seht erstmal ein paar Sekunden zu, wie das Fahrzeug ständig an der Wand aneckt bis es endlich wieder auf die richtige Richtung gebracht wurde. Diese Situationen sin äußerst nervig.

Optisch setzt das Spiel auf jedem Fall neue Maßstäbe und ist im Moment das Spiel das auf den 3 aktuellen Konsolen am Besten aussieht. Doch leider bekommt ihr die schöne Außenwelt von Halo viel zu selten zu Gesicht und wandert durch langweilige Tunnelkomplexe. Der Sound ist ebenfalls atemberaubend und stellt auch her meine persönliche Referenz dar. Mit einer DD5. 1 Anlage ist es möglich die Position der Gegner, die sich hinter euch aufhalten genau zu bestimmen. Ebenfalls "bewegt" sich das Plätschern eines Wasserfalls um euch herum im Kreis, wenn ihr direkt davor steht und die Spielfigur bewegt. Ein fantastisches Erlebnis, auf normalen Stereo Fernsehern leider unmöglich.

Insgesamt hat Halo die allgemeinen Erwartungen erfüllt und ist derzeit leider immer noch das einzige Spiel für das sich die Anschaffung einer Xbox lohnt. Durch die wählbaren Schwierigkeitsgrade sind Einsteiger nicht übermäßig gefordert und Profis nicht gelangweilt. Über die wenigen Schwächen wie die Fahrzeugsteuerung und die manchmal eintönige Grafik lässt sich hinwegsehen.

Negative Aspekte:
wiederholendes Angriffsmuster der Feinde

Positive Aspekte:
tolle Grafik und Sound

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 9.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 9/10
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