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Halo: Combat Evolved - Der ultimative Shooter - Leser-Test von ElBurro


1 Bilder Halo: Combat Evolved - Der ultimative Shooter - Leser-Test von ElBurro [Quelle: Microsoft ]
09. März 2002 - Der Tag, der alles veränderte. Endlich erschien Halo, die neue Referenz im Ego-Shooter Bereich. Bungie entwickelte es unter der Regie von den Microsoft Game Studios. Halo sollte die Power der Xbox demonstrieren, was es auch geschafft hat. Selbst heute, fast drei Jahre nach Veröffentlichung des Edelshooters sieht das Spiel immer noch hammermäßig gut aus. Im November diesen Jahres erschien dann der Nachfolger Halo 2, der noch einmal bewies, dass die Xbox die High-End Konsole schlechthin ist. Aber Halo 1 war zur Zeit der Veröffentlichung ebenfalls absolute Spitze. Im Oktober 2003 erschien dann noch die PC Version, die zwar spielerisch immer noch innovativ war, grafisch aber keine neuen Maßstäbe setzte. Was Half-Life 2 für den PC, Metroid Prime für den Game Cube und Killzone für die Playstation 2 sein sollte, ist Halo eindeutig für die Xbox.

Die Story von Halo: Combat Evolved behandelt den Konflikt zwischen Menschen und Aliens. Es spielt im Jahr 2552, in dem die Menschheit von fiesen Aliens bedroht wird. Irgendwann bricht der Kontakt zu einer Basis im Weltall ab. Daraufhin startete die Menschheit auf dem Planeten "Reach" eine Operation, namens "Spartan II", die Supersoldaten entwickelte. Die feindlichen Aliens, Allianz genannt, bemerkte allerdings dieses Projekt. Sie griffen "Reach" an, zerstörten alle Cyborg Soldaten, bis auf einen. Dieser Soldat, im Spiel "Master-Chief" genannt, konnte mit ca. 1000 Soldaten auf mehreren Schiffen fliehen.
Aber kaum hat sich das Kampfschiff der Menschen auf den Rückweg gemacht, wird es auch schon von der Allianz angegriffen. Kurz nach dem Angriff, mussten die Überleben in Rettungskapseln in Sicherheit fliehen. Deshalb flohen sie auf den Planeten Halo. Auf dem Planeten gelandet, sammelten sich dann erst mal die Truppen der Menschen um die Allianz auf dem Planeten zu vernichten. Als dann noch der Captain gefangen genommen wurde, ist das Schlamassel perfekt. Und bald kamen die Menschen aber hinter ein dunkles Geheimnis.
Denn nicht nur die Allianz, sondern der Planet Halo mit seinen Bewohnern erwies sich als eine Bedrohung.

Insgesamt kann man also sagen, dass die Story ein wunderbares Spielerlebnis verspricht. Und das tut es auch. Und nicht nur der Einzelspielerpart kann überzeugen, sondern vor allem der Mehrspielermodus. Leider gab es 2002 noch kein Xbox Live, deswegen also keine Online Kämpfe. Aber der wirklich hervorragende Kooperationsmodus via Splitscreen ist wirklich 1a gelungen, indem man die Story noch mal zu zweit durch spielen kann.
Oder man spielt mit bis zu vier Leuten gegeneinander und man kann seine eigenen Modi erstellen und kann mit diesen dann in mehreren verschiedenen Mehrspielerkarten spielen. Aber man kann auch das System Link benutzen und dann mit vier Xboxen und 16 Leuten gegeneinander oder im Team spielen.
Vom Gameplay her kann das Spiel auf ganzer Linie begeistern. Auf dem Schwierigkeitsgrad "leicht" rennt man zwar locker durch die Level, aber später ist jemand, der nicht auf Taktik setzt, nicht mehr erfolgreich. Was aber in Halo erstmalig vorkam und deswegen besonders innovativ war, ist das Nutzen verschiedener Vehikel. Die verschiedenen Fahrzeuge Buggy, Panzer, Ghost und Banshee sorgen für zusätzlichen Tiefgang und damit für hochwertigeren Spielgenuss. Besonders Anrechnen muss man den Jungs von Bungie die Programmierung der Künstlichen Intelligenz der CPUs. Nicht nur die Feinde suchen Deckung und Verschanzen sich hinter Wrackteilen, sondern ebenso die eigenen Freunde. Sie verhalten sich erstaunlich klug.

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