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Half-Life (dt.): Run, Think, Shoot, Live - Leser-Test von Payne


1 Bilder Half-Life (dt.): Run, Think, Shoot, Live - Leser-Test von Payne
Als Half-Life auf der E3 im Jahre 1998 präsentiert wurde, galt der kommende Hit noch als Insidertipp. Außerdem glaubte niemand so recht Valve, dass gleich ihr erstes Spiel ein Hit werden wird. Doch als dann Half-Life in den Redaktionen bekannter Spielmagazine eintraf, war klar, dass Half-Life einige Monate die Charts bestimmen sollte, jedoch nicht ein paar Jahre...

Half-Life (HL abgekürzt) ist das erste Werk, der damals recht jungen Spielschmiede Valve. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines typischen Antihelden, der in einem mehr oder weniger geheimen Labor Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit hilft.

Eines Morgens gelangt der Spieler mit einer Transportgondel zu seinem Arbeitsplatz. An dieser Stelle erklärt HL dem Spieler seine Persönlichkeit, wer er ist, wie alt er ist, was er arbeitet und wo er arbeitet: Nämlich in der Black Mesa Forschungsanstalt in einer Wüste. Der Spieler soll ein mehr oder weniger kleines Experiment durchführen, in dem es darum geht ein Portal zu einer unbekannten Spezies herzustellen. Während man sich in dem kleinen Teil des Laborkomplexes, umsieht, begrüßen verschiedene Wissenschaftler einem auf dem Weg zur Arbeit.

Natürlich muss etwas schief gehen, was genau erfährt man jedoch nicht wirklich ;-) ... Jedenfalls sterben einige Wissenschaftler, unbekannte Kreaturen gelangen ins Forschungslabor, überall brennt es, Explosionen erschüttern das Komplex. Doch der Spieler überlebt und natürlich will man herausfinden, was bei dem Experiment schief ging. Auf dem Weg des Spielers trifft man immer wieder Wissenschaftler und Security-Personal, die das misslungene Experiment wie man selber überlebten. Wissenschaftler öffnen Türen, damit der Spieler weiterkommt, die Security Leute kann man meistens für eine Weile als Begleitung anheuern. Später trifft er nach und nach Marines vom Militär und allmählich wird dem Spieler erst klar, dass diese den Auftrag haben, das Missgeschick zu verheimlichen und all das Personal, welches das Experiment überlebt hat, zu exekutieren. Doch der Spieler kämpft sich immer weiter, schließlich erreicht er doch noch ein zweites Dimensionstor im Black Mesa Komplex und gelangt so auf den Planeten der Außerirdischen.

Xen, so der Name des Planeten, hat einige Jump & Run Elemente, jedoch ist Xen etwas eintönig geraten, wodurch viele Spieler der Ansicht sind, dass die Spieledesigner auf Xen verzichten hätten sollen. Am Ende trifft man dann doch noch ein rießen Ungeheuer, doch wenn der Spieler schon kleine Aliens, Marines und andere Strapazen überlebt hat, wird er auch diesen Endboss besiegen können.

Soviel zum Hauptprogramm Half-Life. Doch HL blieb nicht nur wegen der atemberaubenden Geschichte so lange in den Spielcharts, eher durch die Tatsache, dass Half-Life sich im Internet eine Riesen Fangemeinde aufgebaut hat. Mods wie Counterstrike (manche lieben es, andere hassen es, wieder andere sehen es als Motiv für die Aktion eines gewissen Erfurters...), Firearms, Day of Defeat, die das Programm erweitern und eine eigene Welt erschaffen, machen die größte Menge der Gameserver im Internet aus. Weiterhin supportet Valve vorbildlich ihr Produkt: Schon bei Half-Life wurde ein Leveleditor beigelegt, den jeder halbwegs Begabter und Interessierte erlernen kann. Außerdem kamen im Laufe der Jahre mehrere kommerzielle Addons heraus, die zB. das Geschehen in Black Mesa aus der Sicht der Marines erzählen.

Doch wieder zurück zum Hauptprogramm: Die Soundeffekte und die CD-Audiomusik verstärken zusätzlich die spannende Atmosphäre. Mehr gibt's einfach nicht zu sagen.

Die Grafik wirkt vier Jahre nach der Veröffentlichung des Hauptprogramms schon relativ alt, Ende 1998 setzte sie jedoch Standards. Mit einem Addon wurde sie etwas aufbereitet, jedoch sieht man die Schwächen der Engine (welche eigentlich genau genommen auf der Quake 1-Engine aufbaut, mit Programmteilen aus Quake 2) aus heutiger Sicht deutlich.

Diesmal nur ein kurzes Fazit: Wer Half-Life nicht (original) besitzt: Selber Schuld ! :p

Negative Aspekte:
für heutige Verhältnisse: bescheidene Grafik

Positive Aspekte:
Gameplay, Sound, Atmosphäre

Infos zur Spielzeit:
Payne hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Payne
  • 9.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.3/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 10/10
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