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Half-Life (dt.): Geniale Story - Leser-Test von Cram


1 Bilder Half-Life (dt.): Geniale Story - Leser-Test von Cram
Half Life ist der beste First Person Shooter der letzten Jahre.Dies gelingt vor allem durch die geniale Story, die Ausmaße eines Kinofilms annimmt.

Das Spiel beginnt mit einer Rundfahrt durch die Black Mesa Station.Sie steuern Gordon Freeman, der im Bereich Anormale Materien arbeitet.Sie betreten die Station, reden mit ihren Kollegen, holen sich ihren Schutzanzug und gehen schließlich in den Arbeitsraum um ein Experiment durchzuführen.

Dies geht jedoch schief.Zahllose Monster aus einer anderen Dimension purzeln in die Station, die durch die Explosion beim Experiment arg in Mitleidenschaft gezogen wird.Sie sind einer der einzigen Überlebenden und müssen nun einen Ausweg aus der Black Mesa Station finden, vorbei an den Gegnern.

Dabei laufen sie durch Forschungstrakte, Laborräume, unterirdische Systeme und bahnen sich so ihren Weg durch ihre frühere Arbeitsstätte.Sie begegnen dabei vielen mutierten Wissenschaftlern, Aliens und sonstigen Gefahren wie offenen Strom- und Gasleitungen.Die Atmosphäre kommt beim Spielen sehr gut rüber.Während sie anfangs noch von einer Gondel aus die Station betrachten, durchlaufen sie jetzt die zerstörten und verlassenen Teile.Das Spiel setzt dabei geschickt Spannungselemente und Schockeffekte ein, die den Spieler immer wieder überraschen.

Eine entscheidende Wendung nimmt das Spiel, als sie es schaffen auf das Dach der Black Mesa Station gelangen.Über diesem fliegt ein Kampfflugzeug aus dem sich Soldaten der Regierung abseilen.Während sie anfangs glücklich sind gerettet zu werden und Hilfe zu bekommen, müssen sie wenige Sekunden feststellen das die Regierung gegen sie arbeitet.Die Soldaten beginnen auf sie zu schießen, Gordon Freeman flüchtet zurück in einen anderen Teil der Station.

Die Regierung hat den Auftrag erteilt, dass es keine Zeugen über die schrecklichen Vorfälle in der Black Mesa Station geben darf.Die Soldaten sollen das Feuer eröffnen, egal ob Freund oder Feind.Gordon Freeman muss weiter flüchten.

Gerade diese originelle und reale Story macht das Spiel interessant.Die Atmosphäre die das Spiel rüberbringt, die Machtwechsel in der Station und die vielen Orte die sie durchstreifen machen Half Life zu einem einzigartigen Erlebnis.

Dazu trägt auch die Grafik ihren Teil bei.Diese ist sehr gut gelungen und zeigt Personen und Gegner sehr gut animiert und detailliert.Auch Wasseroberflächen werden korrekt dargestellt und die Umgebungen sind sehr individuell.Sie durchstreifen zwar Laborräume die sich sehr ähnlich sind, stehen aber wenige Minuten weiter an einem Abgrund am Rand der Station.

Der Sound ist ebenfalls gut gelungen.Die Soundeffekte unterstützen die bedrohliche Atmosphäre der Umgebung und die Musik ist passend zum aktuellen Geschehen.

Gordon Freeman findet im Laufe des Spiel viele verschiedene Waffen wie Raketenwerfer, Maschinenpistolen, Laser und Minen.Oft muss man als Spieler auch taktisch vorgehen und beispielsweise einen Luftangriff genau so einstellen, dass ein riesiger Roboter außer Gefecht gesetzt wird.Diese Elemente lockern die Flucht aus der Station auf und sorgen für Abwechslung.

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