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Haegemonia: Legions of Iron - Das Weltall und die UFOs - Leser-Test von agony


1 Bilder Haegemonia: Legions of Iron - Das Weltall und die UFOs - Leser-Test von agony
Einigen Spielern dürfte der Begriff Imperium Galactica noch ein Begriff sein. Bereits vor ein paar Jahren konnte dieses Spiel von Digital Reality begeistern. Das neuste Werk von ihnen besitzt nun den ungewöhnlichen Namen Haegemonia - Legions of Iron und spielt zufällig auch außerhalb der Erdatmosphäre.

In etwas entfernter Zukunft beginnt die Menschheit, das All zu kolonisieren. Dank überragender Technologie ist man in der Lage, nicht nur das eigene Sonnensystem zu erkunden, sondern auch andere, die noch unbekannt sind. Die Kolonisation entfernter Planeten beginnt mit der Besiedlung des Mondes und weitet sich bis zum Mars aus. Einige Zeit vergeht und schließlich beginnt ein Konflikt zwischen der Erde und den Marsbewohnern. Die anfänglichen Streitigkeiten enden in aggressiven Auseinandersetzungen. Um dieses Problem zu beseitigen, trifft man sich auf dem Mond, um in einer Konferenz die Zukunft der Mars-Kolonisten zu besprechen. Denn diese wünschen Unabhängigkeit. Nach endlosen Debatten und keinen Entscheidungen, die zu einer Vereinigung der beiden Parteien führen sollte, wird die Konferenz abgebrochen und die Mars-Delegation reist wieder ab. Kurz vor der Ankunft auf ihren Heimatplaneten geschieht das Unfassbare. Unbekannte Flugobjekte greifen die unschuldigen Menschen an und vernichten das Schiff der Marsbotschafter. Die hat zur Folge, das die Marsbewohner der Weltregierung den Krieg erklären, ohne überhaupt sicher zu sein, ob sie die Schuldigen sind.

Im Spielverlauf jedoch stellt sich heraus, dass die Weltregierung für dieses Attentat nicht verantwortlich war, jedoch aber aggressive Außerirdische. Die Menschheit wird auf eine harte Probe gestellt und nun müssen Marsianer und Erdmenschen gemeinsam gegen die neue Bedrohung antreten.

Durch das stimmungsvolle und fast kinoreife Intro wird man hervorragend in die doch unterhaltsame und spannungsgeladene Geschichte hineingeführt. Denn schnell bemerkt man, dass das Science Fiction - Thema zwar nicht grundlegend innovativ ist, dennoch aber fasziniert.

Zu Beginn des eigentlichen Spiels hat man die Wahl zwischen Mars und Erde. Schließlich muss der erste Versuch gestartet werden, erst einmal Frieden zwischen den beiden Planeten zu schließen. Gemeinsam ist man stark! Nach einigen Missionen führen sowohl Mars- als auch Erdenmissionen zusammen, da es der Spieler zum Glück schafft, beide Völker zu vereinen, um gegen die außerirdische Macht zu kämpfen.

Bereits im optisch ansprechenden Menü vermisst man jedoch eine Art Tutorial, das einen Einstieg in das komplexe Spiel geben könnte. Zum Glück sind die ersten Missionen jedoch überaus einfach gestaltet und man erhält hilfreiche Tipps während des Spielverlaufs. Die drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade fordern sowohl Einsteiger als auch Profis passend heraus.

Grundsätzlich ist Haegemonia ein klassisches Strategiespiel in 3D. So steuert man Einheiten wie z. B. Raumschiffe, baut Kolonien, produziert riesige Flotten und hat die Möglichkeit, die Forschung voranzutreiben, um neue Produkte herzustellen. Insgesamt 200 Erfindungen sorgen hierbei für Abwechslung.

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