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GunGriffon Blaze im Gamezone-Test


1 Bilder GunGriffon Blaze im Gamezone-Test
Die letzten zwei Vorgänger sind beide auf Segas Saturn erschienen, doch GameArts wechselte mit GGB die Fronten. Die Story von Gungriffon ist schnell erzählt: Ihr seit ein junger, ehrgeiziger Mechpilot, welcher sich auf in den Kampf gegen die feindliche Armee macht.
Nach dem soliden Renderintro findet ihr euch auch schon im schön desingten Hauptmenü wieder. Nachdem ihr euch durch die Eingabe von Namen, Alter, Gewicht und ähnlichem einen eigenen Piloten erstellt habt, könnt ihr euch auch schon an die erste Mission machen. Das Missionbriefing solltet ihr euch dabei gut ansehen, damit ihr später wisst, was ihr im jeweiligen Level zu tun habt.
Habt ihr euch das Briefing und die Landkarte verinnerlicht, so geht es an die Ausstattung eures Mechs mit verschiedenen Waffen (MG, Raketenwerfer, etc.) und optionalen Hilfssystemen (automatische Zielerfassung).
Die Steuerung eures Kampfgefährts geht nach einer kurzen Eingewöhnungszeit recht gut von der Hand. Mit dem rechten Analog-Stick bewegt ihr euch in die vier Himmelsrichtungen, während ihr mit dem linken eure Sichtfeld nach oben und unten bzw. nach links und rechts dreht. Gefeuert wird mit R1, wobei ihr über den Dreick-Button in den Zoom-Modus schalten könnt. L1 aktiviert euer Jetpack, das euch kurze Flüge erlaubt.
Die Grafik des Spiels ist durchaus gelungen. Eine konstante Framerate ermöglicht eine angenehme Spielgeschwindigkeit, die selbst bei mehreren Feinden gleichzeitig nicht zu schwanken droht. Einige Effekte wie Motion-Blur beim Zoomen, die zum Teil coolen Explosionen oder der Sandsturm im Wüstenlevel kommen wirklich gut. Etwas störend fällt der öfters sichtbare Aufbau am Horizont auf. Besonders die Levelbegrenzungen wie zum Beispiel hohe Felswände poppen doch sehr stark ins Bild. Da hätte man wohl wirklich etwas mehr aus der Konsole rausholen können.
Die Anzahl der Missionen ist leider nicht besonders Gross: Gerade mal 8 verschiedene Levels sind anwählbar, und an einen Zweispieler-Modus wurde leider nicht gedacht. Durch den ständig steigenden Schwierigkeitsgrad hat man jedoch trotzdem relativ lang, bis das Game komplett durchgespielt ist, denn ab dem 5. Level wird das Game wirklich sauschwer. Vielleicht versuchte man ja bei GameArts den geringen Umfang durch den hohen Schwierigkeitsgrad zu vertuschen....

Endfazit:
Dass Gungriffon Blaze, die meisten Mech-User begeistern wird mag ich zu bezweifeln. Wer jedoch nur dieses Genre bevorzugt und Spass an Shootern hat, dem können wir GGB durchaus empfehlen.

GunGriffon Blaze (PS2)
  • Singleplayer
  • 7 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 7/10 
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