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Gun Metal: Incoming auf X-Box? - Leser-Test von agony


1 Bilder Gun Metal: Incoming auf X-Box? - Leser-Test von agony
Gun Metal verspricht auf der Verpackung eine Menge Action, großartige Grafik und eine tolle Spielatmosphäre.
Die Hülle ist X-Box typisch in dem bekannten grün gehalten und kommt in einer DVD-Verackung daher. Die Anleitung ist zwar relativ kurz, dennoch bietet sie alle Informationen, um schnell loslegen zu können.

Die Story ist, wie bei den meisten Action-Shootern, recht unspektakulär. Der sogenannte Hovoc-Anzug ist die letzte Rettung der Erde vor außerirdischen Invasoren. Kleine 10m groß, besitzt der Anzug verschiedenste Waffen und die Fähigkeit sich von einem Fluggerät(Jet-Fighter) in eine riesige Kampfmaschine(Mech) zu verwandeln. Wenn der Havoc-Anzug die Erde nicht retten kann, wer oder was dann?
Gun Metal ist also das Geheimprojekt, das Ergebnis der Anzug. In 14
Missionen versucht man nun, den Aliens den "Marsch zu blasen" und die Erde, meist allein, von der gegnerischen Macht zu befreien. So schießt man sich durch zahlreiche Alien-Horden, zündet zufällig Wälder an oder trampelt aus Versehen(natürlich) Menschen tot.

Per Knopfdruk ist man in der Lage, sofort zwischen Flugzeug und Mech zu wechseln. Somit kann man in der richtigen Situation auch das richtige Gefährt wählen. Dabei stehen jeweils 4 unterschiedliche Waffensysteme zur Verfügung, die auch für genügend Abwechslung sorgen. Lenkraketen, Napalmbomben, Flaak oder eine Ionenkanone erhält der Spieler im Laufe der Missionen, um die Zerstörungswut akzeptabel ausleben zu können.

Bevor eine Mission beginnt, darf man sich die Waffen auswählen, mit der man loslegen möchte. Von Mission zu Mission werden die Aufträge umfangreicher und zunehmend komplexer.

Die Missionen selbst sind recht schwierig. So steht man oft unter akutem Zeitdruck. Doch spätestens nach der 4. Mission wirken die zu erfüllenden Aufträge eintönig. Man beschützt eine Stadt, verschiedene Fahrzeuge oder ähnliches. Hier hätte man sich mehr erhofft. Die Gegner sind meist auch recht "stark bewaffnet", so dass man des öfteren eine Mission wiederholen muss, um es endlich doch zu schaffen. Und wieso konnten wir keine Speichermöglichkeit finden? Gut, klassische Arcade-Games besitzen diese Funktion auch nicht, doch kann man diese heutzutage wirklich erwarten!!

Einleitend für jeden Abschnitt sind die Missionskarten und die Funksprüche des Kommandanten. Hier erfährt man, was zu erledigen ist und wie man vorgehen sollte, um den Feind zu vernichten. Gelegentlich darf man gegen ein riesiges Alien - Mutterschiff zeigen, welche Waffen man besitzt.


Grafik:

Hier muss man erwähnen, dass Rage wirklich gute Arbeit geleistet hat. Detaillierte Mutterschiffe, hohe Bildraten, sehenswerte und abwechslungsreiche Landschaften, entflammbare Bäume und Wälder und viele unterschiedlichste Objekte auf dem Bildschirm zeigen, welches Potential in der X-Box und natürlich auch in den Programmierern steckt.
Jedoch gibt es immer Dinge, die negativ auffallen. Echtzeit-Lichteffekte wurden vernachlässigt und teilweise ist der Erdboden nicht sonderlich polygonreich. Doch im "Eifer des Gefechts" fällt dies zum Glück kaum auf. Sieht man dagegen genauer hin, erkennt man gelegentlich etwas "leere" Landschaften. Entschädigt wird man aber mit einem schönen, bewegendem Himmel oder ansehnlichen Explosions-Effekten. Grafisch kann Gun Metal aber soweit gefallen, dass man es gerne aus dem Schrank holt, um Freunden zu zeigen, was die X-Box kann. :)


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