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Gumball 3000 im Gamezone-Test


1 Bilder Gumball 3000 im Gamezone-Test

Na, schon immer Lust auf ein illegales Straßenrennen gehabt? So mit allem Drum und Dran, mit Bikinigirls, Gegenverkehr und Polizeistreife. All dies ist in diesem Titel enthalten, und ein großes Packet Frustmomente, doch dazu weiter unten mehr.
Im Game werden wir empfangen mit einem Intro rund um das illegale Straßenrennen. Dies beginnt in England mit der Fahrt zum Flughafen, der bereits als Rennen gestaltet ist. Jede Etappe, egal für welche Fahrzeugklasse wir uns entschieden haben, wird unter drei Fahrern ausgemacht die gleichzeitig starten. So arbeitet man sich Etappe für Etappe die Ränge nach oben, beginnend mit dem 21. Platz. Da die Veranstaltung genau 7 Tage dauert, kann man sich selbst ausrechnen, dass man jede Etappe gewinnen muss um am Ende auf dem Siegerpodest zu stehen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf starten wir also unser erstes Rennen zum Flughafen, bestaunen die wirklich schön gemachte Umwelt, und machen unsere ersten Erfahrungen mit dem unfairen Gegenverkehr. So hat man die etwas seltsame Lenkung die immer leicht zu übersteuern scheint, schnell im Griff, die entgegenkommenden Autos allerdings weniger. Irgendwie kann man sich des Verdachtes nicht erwehren, dass "die Gegner" ganz geschickt an den für den Spieler ungünstigsten Stellen platziert werden. Denn spätestens wenn man eine Etappe das dritte Mal beginnt und einem der Gegenverkehr immer wieder an genau den gleichen Stellen die Ideallinie nimmt, fragt man sich ernsthaft ob die Entwickler das Absichtlich gemacht haben, sie vielleicht eine gewisse masochistische Ader besitzen, oder welchen Sinn macht es sonst dieses rundherum gelungene Spiel mit einem so hohem Frustfaktor auszustatten? Sieht man allerdings über diesen Umstand hinweg, so bekommt man ein Spektakel geboten welches zu diesem Ereignis passt. Die Videosequenzen verstehen es den Spieler heiß auf das Rennen zu machen, das Belohnungssystem mit den Sammelkarten halbnackter Girls motiviert zumindest die männlichen Spieler und bis auf die deutschen Synchronstimmen weiß auch der Sound zu gefallen. Auch das System der sieben aufeinanderfolgenden Renntagen mit einer Zwischenprüfung am Ende jedes Tages, motiviert einen immer wieder weiter zu machen.

Die Rennstrecken sehen alle recht Gut aus, sind ausreichend detailliert und glänzen besonders durch ihre Verschiedenartigkeit, je nachdem in welchem Land wir uns gerade befinden. Auch die Modelle der Autos sind gut gelungen und bieten keinen Anlass zur Kritik, bis auf das schwächliche Schadenssystem, welches zwar Scheiben splittern und Blech verbiegen lässt, aber trotzdem nicht sehr differenziert wirkt.

Die Soundkulisse gibt sich alle Mühe den Blutdruck nach oben zu treiben. Schnelle Rocksounds begleiten die gut gemachten Motorgeräusche, meist unterlegt mit heftigem Reifengequietsche und den Kommentaren des Fahrers oder der Fahrerin.

Die Steuerung funktioniert recht gut und spricht direkt an, allerdings übersteuern sämtliche Autos leicht, was man aber in den Griff bekommt.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Gumball 3000" wäre ein optimales Renngame, wenn da nicht dieser vermaledeit unfaire Gegenverkehr wäre. Die gesamte Präsentation, von den Videos bis hin zur Menüstruktur und der InGame-Grafik, versteht es einen mitzureißen und zu motivieren. Innerhalb kürzester Zeit fühlt man sich tatsächlich wie ein Teilnehmer an dem Straßenrennen quer durch Europa. Wer sich also von dem gemeinen Gegenverkehr die Laune nicht verderben lässt, erhält mit diesem Titel ein sehr spaßiges Game mit dem Potenzial für Wochen zu beschäftigen.
Gumball 3000 (PS2)
  • Singleplayer
  • 6,7 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 6/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
Sehr schöne Gesamtpräsentation
Frustrierend gemeiner Gegenverkehr
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