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Guardians Crusade: Tamsofts gelungenes RPG - Leser-Test von Rpgmaniac-No1


1 Bilder Guardians Crusade: Tamsofts gelungenes RPG - Leser-Test von Rpgmaniac-No1
Die Geschichte von Guardians Crusade erzählt über Freundschaft, Gewissen und Hass. Ein mutiger Ritter, der ein Herz aus Gold besitzt, bekommt vom Bürgermeister ein paar Aufgaben gestellt, die er als getreuer Bürger natürlich erfüllt. Bei einem seiner Streifzüge trifft der mutige Held auf ein kleines, knuddeliges Wesen, in Rosa Farbe welches ihm bis ins Dorf folgt. Auf Anweisung des Bürgermeisters setzt der Ritter das niedliche Monster in einer Höhle aus. Da unser Held nicht nur ein guter Ritter sondern auch ein gutmütiger Mensch ist, wird er von seinem schlechten Gewissen geplagt und holt das hilflose Monsterbaby wieder zu sich. Unser treuer Held und das kleine Rosa Babymonster machen sich dann auf eine lange Reise, um einen mysteriösen magischen Turm zu finden der wahrscheinlich interessante Sehenswürdigkeiten und viele Schätze bieten soll. Noch weiß unser mutiger Held nicht was ihn noch alles in diesem Turm erwartet und vor allem wer dieses kleine Monster in Wirklichkeit ist....

Guardians Crusade gehört meiner Meinung nach zu den interessantesten Rollenspielen für die Playstation. Die wunderschöne Story und das einzigartige Gameplay machen aus diesem Spiel ein geniales Rollenspiel Abenteuer. Guardians Crusade erschien im Jahre 1998 in Japan unter dem Namen A Knight and his Baby und wurde vom Tamsoft entwickelt. Wie ihr sicher wisst, ist Tamsoft für seine interessanten Kampfspiele wie zum Beispiel Battle Arena Toshinden bekannt. Allerdings schnappte sich Activision die Rechte für Amerika und Europa und brachte entsprechend komplett lokalisierte Fassungen kurz nacheinander Anfang des Jahres 1999 heraus. Die Meinungen über Guardians Crusade waren damals ziemlich negativ. Viele Videospieler haben das Spiel wegen des knuddeligen Themas als Kinderkram abgelehnt. Ich finde dass ist das leichtsinnigste was man eigentlich tun kann denn wer sich auch nur ein wenig mit dem Spiel befasst, wird er die faszinierende Spielbarkeit des Spiels erkennen. Technisch gesehen ist Guardians Crusade einfach genial. Die komplette Grafik wurde mit zahlreichen Polygonen dargestellt und die leicht erhöhte, schräge Perspektive ist frei drehbar und sorgt immer wieder für den nötigen Überblick. Vor allem schön gemacht ist die gehaltene Optik in richtigen Comic Stil. Die Charaktere machen einen wunderbaren Eindruck im Spiel und sind perfekt zu den Umgebungen angepasst. Vor allem bietet die Grafik kunterbunte Landschaften und schön gestaltende Dörfer die man einfach nur bewundern kann. Aber nicht nur von der Grafik sondern auch von dem Sound her ist Guardians Crusade einfach klasse. Die Geschehnisse werden durch einen wunderbaren Soundtrack begleitet der wunderbar an jeweilige Ereignisse angepasst ist. Vor allem die wunderschönen Soundeffekte wie das Zwitschern der Vögel im Wald oder das Rascheln der Bäume machen einen ziemlich realistischen Eindruck im Spiel und sorgen zusätzlich für eine gute Atmosphäre. Das Spiel bietet übrigens eine große Anzahl an Musikstücken. Von lustigen Klängen bis zu traurigen Liedern bietet Guardians Crusade so alles was ein Rollenspiel an Musiken braucht. Durch die große Anzahl an Liedern ist der Soundtrack nicht eintönig und sorgt noch zusätzlich für eine gute Unterhaltung. Die Steuerung von Guardians Crusade ist ziemlich einfach und schnell zu verstehen. Die Charaktere lassen sich präzise und ohne Probleme durch die Gegenden steuern. Etwa unübersichtlich ist dagegen das Hauptmenü welches jedoch jede Menge Optionen beinhaltet. Wie es auch üblich bei einen Rollenspiel ist, werden auch bei diesem Spiel die Utensilien sowie auch die unterschiedlichsten Waffen und Rüstungen in einem Extra Fenster ausführlich beschrieben wo der Spieler dann eine nützliche Information über den entsprechenden Gegenstand erhält. Zwar ist der Menüaufbau Anfangs ziemlich unübersichtlich gestaltet aber für eine bestimmte Zeitdauer kann sich der Spieler dran gewöhnen.

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