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Grom – Offizielle Homepage zum Genremix


1 Bilder Grom – Offizielle Homepage zum Genremix
Grom ist eine interessante Mischung aus Rollenspiel-, Action- und Adventure-Elemente die in der zweiten Jahreshälfte für den PC erscheinen soll. Diesem Spiel wurde jetzt eine komplett neue Homepage spendiert (vorher gab es nur die Produktseite des Publishers CDV) und dort findet man nicht nur ein paar alte sowie viele neue Screenshots sondern vor allem auch einige interessante Informationen. Die Webseite ist praktischerweise sowohl auf englisch als auch auf deutsch vorhanden. In der Download-Sektion findet man bis jetzt leider nur den Hinweis „coming soon“, aber dafür gibt es auf der Seite wie gesagt viele Infos zu entdecken. Dabei wird zum Beispiel erklärt, welche Features aus verschiedenen Gebieten wie etwa RPG, Adventure oder auch aus Abenteuerfilmen übernommen wurden.
Grom ist im zweiten Weltkrieg (genauer gesagt im Jahr 1942) angesiedelt und man bekommt einen Schauplatz z sehen, der in Spielen äußert selten auftaucht. Gekämpft wird diesmal nämlich nicht in Europa oder Afrika sondern in Tibet. Und dafür gibt es natürlich einen wichtigen Grund. Irgendwo in diesem abgeschiedenen Land ist angeblich die uralte Stadt eines antiken Königs versteckt und der Legend zufolge besaß dieser Herrscher zwölf mächtige Artefakte. Selbst eines davon könnte ganze Städte vernichten und wenn es um den zweiten Weltkrieg und Artefakte geht dürfen (im Stil von Indiana Jones) die bösen Deutschen selbstverständlich nicht fehlen. Eine Spezialeinheit der Nazis soll die magischen Relikte finden damit die Deutschen „endlich“ die Welt beherrschen können. Doch da gibt es zum Glück noch ein Problem. Dieses Hindernis heißt Colonel Grom und ist ein echtes Raubein. Die Spieler bekommen ein spannendes Abenteuer mit einem Schuss Humor geboten und in den sieben Kapiteln müssen fast hundert Orte besucht werden. Grom kann mehr als ein Dutzend verschiedene Waffen sowie mehr als dreißig weitere Objekte einsetzen und das Spiel soll sehr einsteigerfreundlich, aber trotzdem nicht zu simpel sein. Das Spiel wird keinen Multiplayermode enthalten weil sich die Entwickler auf die spannende Geschichte des Kampagne konzentrieren. Was Rollenspiel-Elemente betrifft hat Grom vor allem sehr viele Lösungsmöglichkeiten und Charakterentwicklungen zu bieten. Dabei werden allzu komplizierte Statistiken und andere Elemente ausgelassen und wirklich nur die interessantsten Aspekte ausgewählt. So hat jede Figur im Spiel ein eigenes Leben und die Charaktere legen je nach Situation verschiedene Verhaltensweisen an den Tag. So wartet ein Händler nicht den ganzen Tag darauf dass endlich ein Kunde vorbeikommt sondern er läuft zwischendurch herum, geht etwas essen und abends wird das Geschäft geschlossen. Man kann den Helden an die eigenen Wünsche anpassen und er kann so mit der Zeit stärker, charismatischer oder klüger werden. Dazu kommen ein paar grundlegende Statistiken die sich etwa mit Werten wie Stärke und Intelligenz beschäftigen. Das System ist aber nicht übermäßig kompliziert, so dass auch Gelegenheitsspieler damit zurechtkommen. Im Laufe des Spiels kann der Held andere Charaktere finden, die sich ihm anschließen. Man kann bis zu drei Figuren gleichzeitig kontrollieren, wobei diese häufig selbstständig bestimmte Handlungen ausführen. Der Spieler kann in den Inventaren herumstöbern, Statistiken verändern oder einfache Befehle erteilen, aber grundsätzlich werden die Figuren vom Computer gesteuert damit man sich auf den eigentlichen Helden konzentrieren kann. Die Geschichte ist nicht völlig linear, aber die Spieler wissen trotzdem immer was als nächstes zu tun ist so dass sich niemand langweilen muss. Man kann die Aufträge auf verschiedene Arten lösen und zwischendurch können immer wieder Nebenquests in Angriff genommen werden. Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab und dabei muss man wie in Commandos die richtigen Taktiken einsetzen, je nachdem welche Charaktere, Ressourcen und Umgebungen vorhanden sind. Wie in einem richtigen Adventure gibt es zahlreiche Dialoge mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten und vor allem auch einige Puzzles. Diese sind aber nicht so kompliziert wie in klassischen Abenteuerspielen und man muss nicht sämtliche Items ausprobieren bis man endlich das richtige erwischt. Ursprünglich sollte Grom schon im ersten Quartal erscheinen, aber jetzt wird wie bereits erwähnt die zweite Jahreshälfte als Releasezeitraum genannt. Mit diesem Link kommt man zur neuen Homepage: www.gromgame.de

Ceilans Meinung:
Ich kann leider nur die passende Pressemitteilung als Quelle angeben, weil es auf der eigentlichen Seite dafür keinen speziellen Link gab. Und man müsste die News dort erst mühsam suchen. Dort stand aber sowieso nicht mehr und man findet alle nötigen Informationen auf der Homepage. Die Seite ist ganz nett und es gibt sogar ein paar Soundeffekte. Die Screenshots sind auch nicht schlecht und am besten gefallen mir die Informationen. Das Spiel wurde zwar schon mal erwähnt, aber so viele Details zu den einzelnen Elementen gab es bisher noch nicht. Ich finde die Mischung ziemlich vielversprechend, wobei der leicht comicartige Grafikstil sicherlich nicht jedem gefällt. Die verschiedenen Ideen hören sich aber auf jeden Fall nicht schlecht an. Spiele im zweiten Weltkrieg gibt es im Moment zwar recht häufig, aber Grom scheint ziemlich innovativ zu sein.

Quelle: www.cdv.de

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