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Grand Theft Auto: Vice City (dt.) - Sei gemein und genieße es - Leser-Test von rossi


1 Bilder Grand Theft Auto: Vice City (dt.) - Sei gemein und genieße es - Leser-Test von rossi
Wer eher komödiantische Rennspiele mag wird GTA 3 Vice City lieben. Denn ein Rennspiel so schön zu verpacken, daß scheint nur Rockstar zu schaffen in dem eben diese nette Geschichte von Tommy Vercetty um das Rennspiel gestrickt wird. Amüsant schon allein die Tatsache, daß Rockstar das Spiel in den 80er Jahren spielen lässt. Eine Zeit an die so mancher von uns mit gemischten Gefühlen zurückdenkt. (Man denke nur an die schreckliche Mode- pfui! )

Schon beim Einstieg in das Spiel werden wir aber mit schönen Erinnerungen an eben jene Epoche erinnert, da wir Klängen von Toto bis hin zu Ozzy Osborne lauschen dürfen. Zusammen mit dem Style der Autos, der Klamotten der Passanten, ja einfach der ganzen Atmosphäre des Spiels machen einem schon in den Einleitungssequenzen klar: Wir sind in den 80ern angekommen.

Tolles Gameplay:
Es geht darum Geld zu verdienen. Allerdings ist Tommy bei der Wahl seiner Arbeitgeber nicht gerade zimperlich. Er kann zwar auch etwas Anständiges, nämlich Pizzas ausliefern, aber er entscheidet sich (Du entscheidest Dich) wohl meistens für Jobs mit denen man richtig Kohle machen kann. Es gibt Aufträge zum Geldeintreiben, zum erpressen, ja man kann sogar an Bandenkriegen teilnehmen. Je riskanter desto mehr ist an den einzelnen Aufträgen verdient. Und manche der Aufträge machen es einem wirklich nicht einfach. Über den klassischen Aspekt, daß nämlich Autos oder Motorräder geklaut werden können, werde ich mich an dieser Stelle nicht weiter auslassen, das dürfte bekannt sein. Und so läuft es. Man bekommt seinen Auftrag, klaut einen fahrbaren Untersatz und ab geht es. Polizisten und Passanten machen es einem manchmal schwer.

Gutes Handling:
Wer schon die Vorgänger des Spieles kennt findet sich innerhalb von Sekunden in das Spiel. Auch das Stehlen von Autos läuft wie gewohnt. Ich glaube aber, daß ein GTA - Neuling möglicherweise ein oder zwei Stunden benötigt um die Steuerung der Autos zu beherrschen. Mich persönlich stört die etwas schwammig wirkende Steuerung nicht, aber wie gesagt, denkt an die Neulinge. Allerdings ist ein Crash gar nicht so schlimm und auch durchaus eine der Tatsachen, die das Spiel so lustig machen. Den es gibt doch nichts Schöneres als so eine geklaute Kiste aufzumischen und die nächst Beste einfach wieder zu stehlen. Ein Wermutstropfen ist die etwas schwierige Bedienung der Waffen von Tommy. Zwar kann man durchaus schon die Gegner treffen, wenn deren aber zu viele da sind, verliert man völlig den Überblick und es fällt schwer die Ruhe zu bewahren.

Gute Grafik:
Die Grafik ist ausgreift und einen Tick besser als bei dem Vorgängertitel. Irgendwie kommt es so vor, als sei in Vice City im Gegensatz zu Liberty City alles noch einen Hauch detailgetreuer und damit echter. Die Figuren und Passanten sind handfest programmiert und bewegen sich auch recht realistisch. Das die Autos und die Beschädigungen gut gemacht worden sind versteht sich bei diesem Klassiker fast von selbst. Aber auch die anderen Ganoven und Rädelsführer sind gut dargestellt und die kurzen Unterhaltungen sind wirklich nett aufgebaut.

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