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Grand Theft Auto: Vice City (dt.) - Lass dich gehen! - Leser-Test von photographiker


1 Bilder Grand Theft Auto: Vice City (dt.) - Lass dich gehen! - Leser-Test von photographiker
Ich komme grad aus dem Krankenhaus, bin meine Waffen los geworden und irgend wie tut mir noch alles weh. Das Taxi, welches mich zum Ausgangspunkt meiner gescheiterten Mission bringt, ignoriere ich und bevorzuge einen kleinen Spaziergang. Ehm, sorry – willkommen in „Grand Theft Auto: Vice City” – die Fortsetzung von GTA3 auf der PlayStation2. Solltest du zu denen gehören, die noch immer diskutieren ob „Vice City“ ein billiges Update ist oder nicht – lass dich eines Besseren belehren. Meine blauen Flecken solltest du gar nicht beachten, Waffen hab ich auch keine – also, hör einfach zu.
Mein Name ist Tommy Vercetti, meine Aufgaben scheinbar unzählbar – laut Statistik sollen es um die 80 Herausforderungen sein – die sich rund um das virtuelle Drogengeschäft und viel Geld drehen. Das Spielprinzip gegenüber dem Vorgänger ist also in etwa dass selbe, je mehr Aufgaben von dir erfüllt werden – desto beliebter wirst du in der Unterwelt und um so schwerer werden auch die dir anvertrauten Missionen. Sollte dir das zu anstrengend sein, leih dir ein Taxi und verdien so die nötige Kohle um eventuell ein paar nette Immobilien kaufen zu können. Aber was helfen dir Garagen, Hotels und andere Gebäude – wenn die Brücken zum anderen Stadtteil noch gesperrt sind. Nach ein paar echten Missionen werden die Brücken nach und nach geöffnet und ganz Vice City liegt dir zu Füßen.

Ok, lass uns was Richtiges kaputt machen. Für diesen Auftrag gibt es 1000 virtuelle Dollar, für die du locker ein nettes Schießeisen kaufen kannst. Mit Hilfe eines ferngesteuerten Helicopters müssen wir in dem vierstöckigen Rohbau eines Wohnhauses vier Sprengsätze innerhalb einer vorgegebenen Zeit installieren. Jeden einzeln versteht sich. Egal wo sich der Spielzeug-Heli befindet – du bist fast immer auf gleicher Höhe bei gleich bleibenden Abstand. Zudem werden die dortigen Bauarbeiter dein Vorhaben zu verhindern wissen, fliegst du zu tief – versuchen sie den Helicopter zu zerstören, bist du für Stockschläge ausser Reichweite – wird scharf geschossen. Mit dem Abwurf des vierten Sprengsatzes geht das Gebäude in die Luft. Ein nettes Schlussfeuerwerk sozusagen.

Was du gerade in der Hand hälst ist eines der 100 versteckten Pakete, welche in der ganzen Stadt verteilt und meist nur zu Fuß erreichbar sind. So, hier ist mein Hotelzimmer – komm mit rauf, dann geb ich dir noch ein paar Tipps. Hier kannst du übrigens auch die Spielstände speichern, wobei dir die Datei-Angaben Infos zur Mission, Datum und Uhrzeit geben. Die Printausgabe des Stadtplanes kannst du getrost vergessen. Per Druck auf die Start-Taste wird das Spiel in eine Pause versetzt. Neben vielen Einstellungen findest du hier auch den Stadtplan, der sich bis ins Detail vergrößern lässt. Übrigens, überall in der Stadt gibt es Möglichkeiten sich umzuziehen – einerseits veringerst du damit den Fahndungslevel, andereseits solltest du dich möglichst unauffällig bewegen.

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