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Grand Theft Auto: Vice City (dt.) - Don´t be a wiseguy! - Leser-Test von Newendyke


1 Bilder Grand Theft Auto: Vice City (dt.) - Don´t be a wiseguy! - Leser-Test von Newendyke
Kurzer Rückblick:
1971 wird die Karriere von Thomas "Tommy" Vercetti, unserem Protagonisten, auf Eis gelegt. 15 Jahre später, ergo 1986, wird er aus dem Liberty City County Jail entlassen und sofort bittet ihn sein alter "Freund" Sonny Forelli um einen Gefallen. Er soll nach Vice City fliegen, um Coke einzukaufen. Doch der Deal wird niemals zum Abschluss gebracht, da Tommy schon kurz nach seiner Ankunft die Kugeln um die Ohren fliegen. Er kann noch fliehen, aber das Jay-Jo und die Kohle von Forelli sind futsch. Nun steht Tommy unter Druck und muss das Geld wieder beschaffen sonst könnte er bald im Hafenbecken von Vice City mit den Fischen schlafen.

Nun fangen wir an aktiv im Geschehen mitzumischen.

Spätestens wenn es Nacht in Vice City wird, werden wir nur so von neonfarbenen Leuchtreklamen und grellen Neonröhren geblendet und wissen dann, ja wir sind tatsächlich in den 80ern! Nicht nur an der Atmosphäre sondern auch im Detailreichtum dürfte Vice City, Liberty City in nichts nachstehen. Wir haben auch hier wieder eine Weitsicht, die sich bis zu zwei Kilometer erstrecken kann.
Im Großen und Ganzen ist Vice City auch um einiges freundlicher als sein Vorgänger. Hiermit möchte ich nicht sagen, dass weniger los ist, nein, ich meine damit schon das Flair, die Passanten laufen leicht bekleidet durch die Gegend, unterhalten sich, flirten, fluchen, aber auch Handtaschendiebe machen den Einwohnern das Leben schwer.
Aber hier möchte ich auch nicht zu viel veraten. Das einzige Problem bei soviel Detailreichtum ist, dass bei regerem Treiben auf den Straßen schon der ein oder andere Slowdown vorkommen kann.

Aber spätestens wenn wir uns den ersten Wagen aneignen, bevor wir noch dazu kommen uns die Stadt genauer anzusehen, kommt das 80er-Jahre-Flair perfekt zu Geltung. Ein genialer Soundtrack ist auch hier wieder auf jeder Radiostation (mit Ausnahme von VCPR und K-Chat, den beiden Talkradios) zu finden. So hat sich Take2 und RockstarGames die Mühe gemacht einen Exklusivvertrag mit Sony und Epic Music auszuhandeln, um einschlägige Songs von Musikern wie Toto, Michael Jackson, Mötley Crue, Ozzy Osbourne, Nena sowie auch Old Schooler wie Run DMC und Kool and the Gang auf dem Soundtrack dieses Spiels zu bannen. Hier ist also auf jedem Fall für die Einstimmung der 80's gesorgt.

Für alle die auf der PS2 schon Liberty City unsicher gemacht haben wird einem das vertraute Handling wieder vollkommen in Fleisch und Blut übergehen. Die merkbarsten Neuerungen sind, dass Tommy jetzt auch in die Hocke gehen kann, um so eine ruhigere Hand und somit verbunden eine bessere Treffergenauigkeit mit seinen Waffen erhalten kann. Angeblich wurde ja auch die Zielerfassung überarbeitet. Doch wenn mehr als vier Leute unserem Tommy das Leben schwer machen wollen, wird es auch in Vice City schwierig den Überblick zu behalten. Zwar zielt Tommy automatisch auf die nächstliegende Gefahr, doch die Kamera kommt meist nicht mehr hinterher und somit verliert man im Gefecht die Übersicht.
Die Vehikel lassen sich wie gewohnt sehr gut steuern. Je nach Untergrund wird auch hier wieder das Fahrverhalten beeinflusst, sei es nun Dreck, Sand, Regen oder der trockene Asphalt, uns wird immer merkbar gemacht, worauf wir gerade fahren. Vorallem wird es uns klar, wenn Tommy eines der Zweiräder (Motocross, Moped, Racer oder Chopper) unterm Hintern hat, wenn dann nicht mit nötiger Vorsicht gefahren wird, kann uns schon mal die Fliehkraft in Empfang nehmen und wir landen unsanft an der nächsten Mauer.
Aber kommen wir nochmal zurück zu den Autos. Auch hier ist wieder eine Vielfalt von Ausleihmöglichkeiten vorhanden. In Vice City wurden vorallem aber die Schadensmodelle der Autos nochmal überarbeitet und so ist Tommy in der Lage mit einem Baseballschläger - oder einer anderen Waffe aus dem Heimwerkermarkt - das Vehikel des Begehrs zu einem Schrotthaufen zu verwandeln.
Die Neuerung der Schadensmodelle macht sich aber am meisten bemerkbar, wenn z. B. mit der Sniper draufgeschossen wird. So können die Insassen nun durch die Windschutzscheibe attakiert werden schon bevor sie gedenken auszusteigen. Lästigen Verfolgern kann Tommy auch einfach die Reifen zerschießen, wo durch der Fahrer dann nur noch sehr schwer auf der Straße bleibt.

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