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Gran Turismo 3: A-spec - The real driving Simulator... - Leser-Test von Eye Caramba


1 Bilder Gran Turismo 3: A-spec - The real driving Simulator... - Leser-Test von Eye Caramba [Quelle: Sony]
Gran Turismo 3 A-spec

Als die Playstation 2 im November 2000 bei uns in Deutschland erschien, hatte sie keinen leichten Stand. Nörgler kritisierten die vielen, nur mittelmäßigen Spiele, Kritiker regten sich über die schwache Grafik der Spiele auf. Doch im Juni 2001 verstummten alle Kritiker, und selbst die größten Playstation 2-Kritiker waren sprachlos. Warum? Gran Turismo 3 kam - und wie!

Facts

- über 170 Autos und 20 Strecken

- tolle Force Feedback Lenkrad-Unterstützung

- nicht zu Unrecht "the real driving Simulator"

Nach dem einlegen der DVD werdet ihr, nach einigen wirklich erfreulich kurzen Ladezeiten, mit dem vielleicht schönsten Intro der Videospielgeschichte empfangen. Solche Perfektion sieht man nur bei so manchen, legendären Final Fantasy-Zwischensequenzen. Schon hier verbreitet sich bereits nach wenigen Sekunden das Gefühl, dass man "Mittendrin statt nur dabei" ist. Habt ihr euch an dem genialen Intro sattgesehen, kommt ihr nicht, entgegen allen Erwartungen, wie bei Rennspielen eigentlich typisch in das Hauptmenü. Aber was ist schon an Gran Turismo 3 normal?

Als erstes müsst ihr wählen, ob ihr den Arcade-Modus oder den Gran Turismo-Modus spielen wollt. Leute, die zum ersten mal Gran Turismo spielen, werden beim Arcade-Modus perfekt bedient. Wer jetzt aber wegen dem Namen unrealistische und halsbrecherische Raserei á la Burnout oder Need For Speed erwartet, liegt deutlich daneben. Der Arcade-Modus ist eher ein Nebenmodus, jedoch solltet ihr in nicht verachten. Zu erst müsst ihr einen von drei Schwierigkeitsgraden wählen, wobei Anfänger gleichermaßen bedient werden, wie absolute Vollblutprofis. Dann kommt ihr zur Streckenwahl. Am Anfang könnt ihr nur die erste Gruppe, bestehend aus 6 Rennen wählen, bei den letzten beiden Serien der insgesamt 6 Gruppen müsst ihr allerdings nur 5 Rennen absolvieren. Habt ihr alle 6 Rennen einer Gruppe gewonnen, wird automatisch die nächste Gruppe freigeschaltet, und neue Herausforderungen warten auf euch. Vor den Rennen müsst ihr allerdings erst mal aus einer aus 6 Autoklassen wählen, wo von eleganten Limousinen bis zu Sportwagen wie der Lotus Elise oder einer pfeilschnellen Corvette nahezu alles auswählen könnt. Habt ihr schließlich alle 34 Rennen erfolgreich absolviert, bekommt ihr einen Abspann zu sehen, der dem Intro in nahezu nichts nachsteht.

Wer jetzt allerdings meint, dass es das schon gewesen sei, der irrt sich wirklich gewaltig. Zwar sitzt ihr locker gut 15 Stunden am Arcade-Modus, viel mehr als eine nette Aufwärmübung ist der Modus allerdings nicht. Der Kern ist, wie bei allen Teilen der legendären Gran Turismo-Serie, der sogenannte "Gran Turismo"-Modus. Bevor ihr allerdings nach Herzenslust über die Strecken heizen könnt, müsst ihr allerdings Lizenzprüfungen absolvieren, die vom Beschleunigen über Bremsen bis hin zu Doppel S-Kurvenfahrten mit einem Auto mit Frontmotor. Ihr müsst nacheinander 6 Lizenzprüfungen á 10 Tests bestehen, um letztlich die begehrten Medallien in den Händen halten zu können. Bei jeder Prüfung zieht der Schwierigkeitsgrad stetig an, und wer bei der ersten Prüfung denkt, das könne doch jeder, der irrt. Für jede höhere Lizenz, die ihr ergattert, werden höhere, schnellere Rennserien freigeschaltet. Auch besonders motivierte Piloten können belohnt werden: Wer bei jeder Prüfung die Bestzeit schlägt, kann ein sehr seltenes und schnelles Auto gewinnen.

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