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Gran Turismo 3: A-spec - Realismus in Perfektion - Leser-Test von feuergolem


1 Bilder Gran Turismo 3: A-spec - Realismus in Perfektion - Leser-Test von feuergolem
Gran Tourismo 2 hatte auf der Playstation bereits Maßstäbe gesetzt. Es war kaum zu erwarten, dass diese Maßstäbe einmal deutlich übertroffen werden würden.
Doch dann passierte es.
Ich traf Leute die behaupteten, Gran Turismo 3: A-Spec sei die realistischste Rennsimulation aller Zeiten.
Deshalb legte ich mir das Spiel sofort zu. Und ich kam zu dem Ergebis, dass diese Leute Recht hatten.
Es gab schon viele Rennspiele, die sich jeweils auf einen Rennaspekt spezialisiert haben,
egal ob Colin Mc Rae Rally, Le Mans 24 Hours, F355 Challenge, Formula One 2001, Grand Prix 2 oder Metropolis Street Racer.
Keines der Spiele hat aber die Quintessenz des Fahrgefühls autoübergreifend einfangen können.
GT3 schafft dies mit links und bietet eine Spieltiefe, die schlichtweg unerreicht ist.
Das Ziel, eine realistische Rennerfahrung zu liefern,
wurde nach mehrmaligen Verzögerungen erreicht und bietet Spielern eine leicht zugängliche aber schwer zu meisternde Herausforderung

Das Herz von Gran Turismo 3 blieb gegenüber den beiden Vorgängern praktisch unverändert.
Du darfst über 150 lizensierte Autos aus dem echten Leben fahren, sowohl auf Rennstrecken als auch auf Strassenkursen.
Einige der Strecken wurden nach realen Vorbildern gebaut und sind vage auf existierenden Städten wie Tokio,
San Francisco, Seattle oder Rom aufgebaut.
Wer die beiden Vorgänger schon kennt,
wird sich auch in GT3 sofort wie zuhause fühlen.
Die Knopfbelegung, das Menüdesign und die Steuerung generell entsprechen den beiden Vorgängerspielen.
Dass sich daran nicht viel geändert hat, sollte nicht als Innovations-Manko abgestempelt werden,
denn wozu sollte man das Rad neu erfinden, wenn die Steuerung bei den Vorgängern schon so gut wie perfekt war?
Fans der Rennspielreihe werden sich wohl eher darüber freuen, dass sich gerade an der Steuerung nicht viel verändert hat.
Als Bonus kann man in GT3 sogar Formel Eins Autos aus den 80er-Jahren fahren.
Auch wenn das Spiel nur ein Viertel der in GT2 verfügbaren Autos beinhaltet,
so muss man wenigstens nicht erst alle Mittelklasse-Wagen mühsam durchlaufen,
bis man die wirklich schnittigen Autos fahren darf. Vor allem im GT-Spielmodus ist dies eher willkommen als nachteilig.
Stattdessen konzentriert sich GT3 eher auf die exotischeren Fahrzeuge und bietet nur einige wenige wirkliche Kleinwagen.

Arcade-Modus

Das Spiel besteht aus zwei Kernkomponenten,
nämlich dem relativ simplen Arcade-Modus und dem simulationsbetonten Gran Turismo Modus.
Im Arcade-Modus hat man von Anfang an Zugriff auf eine grosse Palette von Autos, die sowohl Exoten, Convertibles,
Touringwagen und Rallyautos beinhalten. Anschliessend wählt man eine von sechs Rennstrecken aus.
Gewinnst du ein Rennen, schaltest du eine weitere Gruppe von Strecken frei, bis du insgesamt 34 Strecken zur Verfügung hast.
Diese 34 sind aber nur Variationen der rund 19 individuellen Strecken, welche Rundkurse, Stadtstrassen,
Rallystrassen und professionelle Rennstrecken umfassen.
Einge der Strecken sind einfach aufgemotzte Varianten aus den früheren Spielen.
Es gibt jedoch einige neue Strecken und auch die alten Kurse wurden komplett überarbeitet und an die Fähigkeiten
der PlayStation 2 angepasst. Während du alle Strecken im Arcade-Modus zu Gesicht bekommst,
wirst du nur einen Bruchteil der 140 Autos zu sehen bekommen.

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