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Gran Turismo 3: A-spec - Da juckt’s im Gasfuss - Leser-Test von tom31ush


1 Bilder Gran Turismo 3: A-spec - Da juckt’s im Gasfuss - Leser-Test von tom31ush
Schon bei der "Original"-Version von "Gran Turismo 3 A-Spec" konnten viele den Release-Termin kaum erwarten. Nicht einmal ein Jahr zog seit her ins Land, da beschert uns Sony die Platinum-Ausgabe des selben Titels (zum ungeheuer niedrigen Preis).
Mit dem Megaseller (im neuen Verpackungslook) wurden bzw. werden uns anhaltender Spielspass, tolle Grafik und eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten geboten.
Immer noch ist dieses Game die Referenz, wenn es darum geht, zu zeigen, welche enormen Möglichkeiten die Playstation 2 bietet.

Die Grafik

Die Grafik ist das absolute Highlight dieses Titels. Sie ist einer der Hauptgründe, weshalb dieser enorme Spielspass und eine Rennatmosphäre, die im Genre seines Gleichen sucht, aufkommt. Die Fahrzeuge (jenseits der hundert Stück) sind allesamt originalgetreu bis ins kleinste Detail ins Spiel integriert worden. Zum einen liegt dies an den umfangreichen Lizenzen, welche wohl für nicht unbedeutende Beträge eingekauft wurden, und zum anderen an der liebevollen Digitalisierung durch die Entwickler.
Die Strecken (insgesamt 20 Stück und damit weniger als beim Vorgänger) sind äusserst unterschiedlich gestaltet, so kann man entweder auf einer Teststrecke mit dem Boliden neue Teile erproben oder mit einem Rally-Wagen durch die herrliche Landschaft von Hawaii (schon allein das Meer verleitet einen mal vom Gas zu gehen) schlittern. Dabei fällt auf das sich die Umgebung auch bei grösseren Geschwindigkeiten durchwegs flüssig aufbaut und nur manchmal durch leichte "Clipping"-Fehler die Grenzen des Grafikspeichers aufgezeigt werden.
Aber natürlich gibt es auch an "perfekten" Spielen noch Kritikpunkte.
Einer lautet das fehlende Schadensmodell. Gerade bei den Rally-Einlagen ist man als Sony-Konsolen-User anderes gewöhnt. Ich sage nur "Colin McRae Rallye" (Beschädigung und Verschmutzung der Fahrzeugen werden in diesem Spiel perfekt dargestellt). Das die Zuschauer nur starre Pappkameraden sind, ist zwar ebenso zu bemängeln, nur leider sind wir in dieser Hinsicht bis heute von keinem Spiel besonderes verwöhnt worden.

Die Modis

Das wichtigste bei einem Spiel ist und bleibt (auch wenn die Optik noch so schön ist) der Umfang an Spielmodis. Hier wird entschieden, ob das Game einen langfristig vor den Fernseher zieht oder doch nur für "Zwischendurch" geeignet ist.
"GT 3" bietet zwei Hauptmodis: Arcarde- und Meisterschaftsmodus.
Ersterer stellt den User vor die Auswahl, ob er ein Einzelrennen (nach dem bekannten Schema aufgebaut - für Siege gibt es Belohnungen), ein Zeitrennen (die Bestzeit muss geknackt werden), ein Training/Testfahrt (um seinen fahrbaren Untersatz besser kennen zu lernen), ein 2-Player-Race (über Splitscreen) oder ein iLink-Race (bis zu sechs Gleichgesinnte können via iLink-Verbindung gegeneinander fahren) bestreiten will. Um den Arcade-Bereich mit seinen fünf Möglichkeiten wirklich befriedigend durchzuspielen, muss man schon einige Zeit investieren.
Trotzdem gibt es auf der DVD noch zusätzlich den Meisterschaftsmodus, auch Gran Turismo - Modus genannt. Dieser bildet das eigentliche Kernstück des Spiels und lässt den Spieler in die rauhe Welt des Motorsports mit allen Tücken abtauchen. Primär ist es natürlich das Ziel über Siege das nötige Kleingeld und damit die Finanzen für Tuningmaterial oder gar neue Fahrzeuge zu erspielen. So werden euch die Möglichkeiten einer Anfänger- und Profi-Liga, sowie Rennen in den Wettkampfbereichen Rally und Ausdauer angeboten. Alles ist so aufgebaut den Spieler langsam an die Materie heranzuführen und mit steigender Erfahrung auch die Schwierigkeit und damit die Motivation zu erhöhen. So muss man für viele Rennen erst einmal die nötige Lizenz erwerben (National, International und Rally - in unterschiedlichen Ausprägungen), damit wird erreicht, dass der User sich mit seinem fahrbaren Untersatz beschäftigt und die Tücken (z. B. bei heckbetriebenen Fahrzeugen) kennenlernt. Der Umfang ist einfach gigantisch und wenn ich das hier schreibe, dann mein ich das auch wirklich so. Um als der absolute "Gran Turismo" - Champion gekürt zu werden, müssten selbst bei Freaks die im dreistelligen Bereich liegen Spielzeit (in Stunden, nicht Tage - wir wollen ja nicht übertreiben *g*).

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