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Godzilla Generations: Godzilla vs. Videogamers - Leser-Test von The Mole


1 Bilder Godzilla Generations: Godzilla vs. Videogamers - Leser-Test von The Mole
Wie schon das andere Godzilla Spiel auf Dreamcast ist Godzilla Generations eher ein Schuss in den Ofen. Es war neben Virtua Fighter , Sonic Adventure und Pen Pen einer der vier Launch Titel des Dreamcasts. Da dieses Game , ähnlich wie Pen Pen , nur Freaks Spass macht (mir also) , aber an der Masse vorbei geht , hatte der Dreamcast am Anfang wenig überzeugendes zu bieten.

Das Spiel Prinzip von Godzilla Generations ist sehr simpel und erinnert verdammt stark an Rampage World Tour von Midway. Ihr müsst Godzilla , unter Beschuss von der japanischen Armee , durch verschiedenste japanische Städte steuern und diese zerstören.

Grafisch ist Godzilla Generations selbst für einen Launchtitel recht dürftig. Sicherlich erkennt ihr euren Godzilla , wenn man die Filme kennt , sofort wieder , da sie sehr authentisch aussehen , aber trotzdem kann die Grafik nicht gefallen. Die Animationen eurer Godzillas und der Gegner sind sehr schwach dargestellt . Das Ganze erinnert unfreiwillig an Stop Motion (diese Technik ist im Filmbereich früher nötig gewesen um Monster oder sowas darzustellen , es wurde Bild für Bild aufgenommen und sah am Ende sehr träge und stockend aus) . Die Figuren bewegen sich sehr träge durch die Städte. Mit schönen Effekten hätte man das wieder gut machen können. Aner leider sehen die Explosionen recht mittelprächtig aus und die Laserstrahlen einiger Godzillas locken keinen mehr hinterm Ofen hervor. Die Gebäude zerfallen auch wie ein Puzz 3-D und nicht wie ein normales Haus. Die Texturen der Gebäude und von den Figuren sind haöbwegs annehmbar. Es gibt keine allzu tollen Details zu sehen , aber man erkennt immer worum es sich handelt. Grafikfehler gibt es ab und an mal , vor allem wenn Godzilla in engen Häuserschluchten steht , aber das kann man verzeihen. Ruckeln tut die Grafik aber und dass ist bei dem Tempo echt ein Armutszeugnis. Grafisch nutzt das Game den Dreamcast nicht mal nur ein kleines bisschen aus. Aber immerhin ist die Grafik mit den vielen Städten abwechslungsreich.

Der Sound ist auch nicht so das Wahre , aber doch noch im durchschnittlichen Bereich und immerhin besser als die Grafik . Da man das ein oder andere der Musikstücke vielleicht sogar aus einem Godzilla Film geholt hat (kommt mir irgendwie so vor) ist das Godzilla Flair schon da. Die Musik passt also sehr gut zum Game und erzeugt eine ganz nette Godzilla Atmosphäre.Es gibt auch eine annehmbare Anzahl dieser Themes. Leider versaut der Rest diesen guten Ansatz etwas. Die Soundeffekte ziehen alles etwas runter. Die Explosionen und Schreie (von Godzilla) klingen genauso dumpf und öde wie die Helikopter und ähnliches. Aber Godzilla Fans werden mit dem Sound trotzdem was anfangen können.

Die Bedienung ist sowas wie ein zweischneidiges Schwert , wobei die negativen Aspekte überwiegen. Aber erstmal das gute. Die Steuerung ist sehr simpel und schnell verstanden. Special Move , normaler Schlag , starker Schlag beziehungsweise Schuss , Rundum Attacke und gehen ist alles was ihr braucht und gut auf die tasten verteilt. Leider war es das schon mit den guten Seiten der Steuerung. Denn euer Godzilla ist dermaßen lahm zu steuern , dass man teilweise echt in Tränen ausbricht. Ihr ruckelt euch so langsam durch die Häuserschluchten und werdet angegriffen. Denkt ihr , ihr seid agil genug euch gegen eine Umzinglung zu wehren? Nein seid ihr nicht. Selbst mit den schnellen Godzillas kommt man nicht in die Gänge und verliert unnötig Energie. Und weil die Steuerung noch recht schwammig und ungenau ist , fällt alles noch etwas schwerer.
Da man aber schnell erlernt hat wie was geht und man trotz der genannten Mängel noch einigermaßen klarkommt , gibt es grade nochmal drei Punkte.

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