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Gitaroo Man im Gamezone-Test


1 Bilder Gitaroo Man im Gamezone-Test

"Gitaroo Man" handelt von einem kleinen Jungen der auf der Schule nicht besonders beliebt ist und den noch dazu das Mädchen seines Herzens einfach wegignoriert. Doch dieser Junge beherbergt ein Geheimnis welches er selbst erst von seinem Hund Puma erfahren soll. Er ist nämlich der letzte der Linie der Gitaroo Man die mit der Aufgabe belegt wurden die Menschheit vor den bösen Gravillianern zu retten.

"Gitaroo Man" stellt eines der in letzter Zeit auch bei uns recht populär gewordenen Musikspiele dar, welches speziell auf die jüngere Spielergeneration zugeschnitten wurde. Wir erleben also Kapitel für Kapitel den Aufstieg unseres Helden U-1, welcher von allen möglichen außerirdischen Gestalten attackiert wird. Dabei bewegen wir uns immer zwischen zwei verschiedenen Arten der Steuerung hin und her, die sich Angriff und Verteidigung nennen. Beim Angriff gilt es einen Zeiger auf einer Linie zu halten und im richtigen Moment die Taste zu drücken, was einen entsprechenden Ton zum Lied freisetzt, und bei der Verteidigung müssen wir die aus vier verschiedenen Richtung anfliegenden Symbole einfangen indem wir die entsprechende Taste ebenfalls im richtigen Moment drücken. Dabei wechseln sich diese beiden Modi praktisch übergangslos, je nach Situation, ab, was ein recht anspruchsvolles Gameplay entstehen lässt. Zusätzlich tut sich so einiges auf dem Schirm. Die Kamera wetzt den Protagonisten hinterher die von fantastischsten Effekten umgeben ihr Bestes geben, unser Begleiter Puma springt durchs Bild und unser Charakter bekommt die aberwitzigsten Klamotten verpasst, immer passend zum jeweiligen Instrument, vorzugsweise eine Gitarre.

Das Gameplay bietet uns den Standard Singleplayer-Mode, welcher schon für eine Zeit zu beschäftigen weiß, sowie das Duell, welches mit bis zu vier Spielern gleichzeitig bestritten werden kann. Damit bietet es weniger Spielvariationen als "Frequenzy", wofür aber die jüngeren Spieler dankbar sein dürften.

Die Grafik spart nicht mit Farbe und Special-Effects, auch die Kamera steht kaum still. Für Aktion auf dem Screen ist also immer gesorgt, in nicht zu geringer Detailfülle. Freilich ist die ganze Präsentation für Kinderaugen gedacht und entsprechend umgesetzt.

Der Sound setzt sich aus dem gewählten Musikstück, den richtig hinzugesetzten Tracks sowie den Anweisungen von Puma zusammen, welcher ständig versucht uns anzuspornen und Fehler zu vermeiden. Dazu gesellen sich die Drohungen der Angreifer und deren Wutausbrüche, so dass immer für eine gesättigte Soundkulisse gesorgt ist, auch wenn sie sich manchmal wie das Nachmittagsprogramm bei RTL2 anhört.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Gitaroo Man" ist ein solides Musikspiel für die jüngeren Videospieler, auch wenn die Älteren sicher auch ihren Spaß daran haben können. Die dürften aber bald über das ständig widerkehrende Spielprinzip stolpern welches sich kaum ändert. Trotzdem darf man sagen, dass "Gitaroo Man" eine solide Grafik, einen abwechslungsreichen Sound und ein durchgängiges Gameplay beinhaltet. Wer eine Alternative sucht sollte mal in "Parappa the Rappa" hineinschnuppern oder sich für "REZ" oder "Frequency" entscheiden, die Beide etwas erwachsener daherkommen.
Gitaroo Man (PS2)
  • Singleplayer
  • 7,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
Schneller Einstieg
eingängige Steuerung
Wenige Spielvariationen
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