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GTC Africa im Gamezone-Test


1 Bilder GTC Africa im Gamezone-Test
"GTC Africa" aus dem Hause Rage ist ein gelungener Augenschmaus. Auf insgesamt 30 Strecken, die von einer staubigen Piste, über den Dschungel bis hin zu verschneiten Bergstrecken reichen, kann man in Originalautos von Ford, Subaru, Mitsubishi und Pontiac sein Fahrgeschick unter Beweis stellen. Dabei ist jedem einzelnen Track die Sorgfalt bei der Erstellung anzusehen. So winden sich die Tracks in unglaublich realistischer Weise die Berge hinauf, in die Schluchten hinein oder durch den Dschungel durch, umrahmt von einer Unzahl an Details wie man sie selten in einem Rennspiel zu sehen bekommt. Gekrönt vom Licht- und Schatteneinfall durch die Bäume, Häuser und diversen anderen Dingen.

GTC bietet neben so bekannten Modi wie "Training" oder "Einzelrennen" natürlich eine Meisterschaft, die sich über insgesamt 19 Strecken hinzieht. Diese Strecken sind noch einmal in drei Abschnitte unterteilt, die sich "Ostküste", "Nord-Süd" und "Afrika" nennen. Auch hierbei bemerkt man sofort die Liebe zum Detail die in dieses Spiel gesteckt wurde. So beginnt der Schwierigkeitsgrad angenehm leicht, was auch Anfängern einen frustfreien Einstieg ermöglicht, zieht dann aber moderat an, was auch den geübten Spieler einiges abverlangt.
Neben der Meisterschaft haben die Entwickler noch einen Modi genannt "Challenge" eingebaut, der einige lustige Funktionen enthält, wie die "Aufholjagd", das "Vollgas fahren", die "Bergauf Prüfung" oder der "Checkpoint Run". All diese Modi kann man entweder alleine oder gegen einen zweiten Spieler fahren.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt an GTC ist die etwas verzögernd wirkende Steuerung. Daran hat man sich zwar schnell gewöhnt, aber gerade Anfangs irritiert das etwas.

Die Soundkulisse ist zweckmäßig aber nicht überladen. Zwar hätte man aus den Motorengeräuschen noch etwas mehr machen können, dafür klingen sie nicht schrill oder nervig sondern eher dumpf und sonor. Die Hintergrundmusik ist der jeweiligen Strecke angepasst und komplettiert den gesamt guten Eindruck. In Simbabwe z.B. hört man die Einheimischen zu den schnellen Rhythmen der Backgroundmusic mitsingen, während man im Dschungel immer wieder lustige Affenlaute vernimmt.

Die neun Rallycars selber stammen, wie bereits erwähnt, aus dem Hause Ford, Subaru, Mitsubishi und Pontiac und weisen durch die Bank sehr verschiedene Fahreigenschaften auf. Hat man sich einmal an einen Wagen gewöhnt, kommt man damit auf allen Strecken gut zurecht. Es ist also nicht nötig, für jede Strecke den optimalen Wagen zu ermitteln. Das Spiel erlaubt aber vor jeder Strecke den Wagen zu wechseln, falls man das wünscht.

"GTC Africa" gehört sicher zu den besseren Rallygames auf der PS2. Die Tracks sind sehr schön designed und detailliert, vielleicht nur etwas zu Kurz, was aber nicht weiter stört, da man sowieso mehrere Runden pro Rennen zu absolvieren hat. Die Soundkulisse passt hervorragend zum Spiel ohne aufreibend zu wirken, lediglich die Motorengeräusche sind etwas mager. Die Steuerung reagiert etwas verzögert, wobei die Betonung auf "etwas" liegt. Ich persönlich hatte beim Testen den Eindruck, dass sich dieser Effekt aus der Innenansicht relativiert.
Im Großen und Ganzen kann man GTC allen Rennfahrern uneingeschränkt empfehlen, da es einen schnellen Einstieg sowie Langzeitmotivation bietet, bei gleichzeitig sehr ausgewogenem Gameplay.

GTC Africa (PS2)
  • Singleplayer
  • 8,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 10/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 9/10 
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