Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Grand Theft Auto 3: zweites (Mafia)Leben - Leser-Test von Neo


1 Bilder Grand Theft Auto 3: zweites (Mafia)Leben - Leser-Test von Neo
Endlich ist man im Besitz der begehrten GTA3-DVDBox, nur schnell öffnen und sofort installieren, schon kann es losgehen! Wer man ein neues Spiel eröffnet, sieht gleich als erstes eine schöne Zwischensequenz die leider weniger schön endet. Ihre Gangsterbraut betrügt sie und liefert sie der Polizei aus, während dem Transport ins Gefängnis holt allerdings ein Mafiosi seinen Vorgesetzten (der ebenfalls ins Gefängnis wandern sollte) raus, und sie nutzen die Gelegenheit, ziehen der Wache eins über, und ergreifen die Flucht.

In GTA 3 erklimmt man in der Rolle eines namenlosen Nachwuchsgangsters die Karriereleiter im Reich des Illegalen! Man macht sich mit kleinen Jobs langsam einen Namen bei den grossen Mafias. Mit der Zeit gelangt man dann auch an deren Jobs und kann sich dann getrost als gefährlich einstufen. Bis dahin ist es allerdings ein langer und harter Weg. Diesen beschreitet man anfangs mit nur einem Baseballschläger bewaffnet. Man klaut sich irgend ein Fahrzeug und schon kann die Jagd nach Geld, Macht und Ansehen losgehen. Insgesamt dürfen sie drei Stadtteile von Liberty City unsicher machen.
8-Ball, ihr treuer Freund und Knastbruder beschafft dem Spieler erste Jobs bei dessen Mafia-Kumpel Luigi. Diese sind noch nicht sonderlich anspruchsvoll, es sollen lediglich ein paar wenige leichte Mädchen behutsam durch die Gegend kutschiert werden. Später werden sie um einiges anspruchsvoller, wie zum Beispiel eine Mission, in der man einen oberen Typen des Yakuza-Clans aus dem Knast befreien muss, das gelingt zwar recht einfach per Sprengstoff und Fernzünder, nach der Detonation wird aber dummerweise die gesamte Polizei von Staunton Island auf ihre Untat aufmerksam.

An verschiedenen Missionen mangelt es GTA 3 ganz sicher nicht, die gibt es nämlich zahlreich und vor allem Abwechslungsreich! Sie reichen von Mafiosi um die Ecke bringen über riesige Schiffe auf Grund sinken lassen bis zur Wiederbeschaffung von Dokumenten. Insgesamt gibt es 73 verschiedene Missionen, wem aber all die nicht reichen der kann sich zum Beispiel auf die Suche nach den 100 Bonuspäckchen auf die Suche machen (für jeweils 10 gefundene bekommt man eine Standartwaffe direkt vor ihren Unterschlupf). Eine andere Möglichkeit an Geld zu kommen wären die überall versteckten Sprungschanzen, ein schnelles Auto vorausgesetzt kann man so schnell, hoch und spektakulär wie möglich über diese springen, dafür winken dann wertvolle Bonusgelder. Um seine Tasche ein wenig nachzufüllen kann man aber auch ein Polizeiauto klauen und auf Verbrecherjagd gehen. Genau das gleich geht auch mit der Feuerwehr und dem Sanitäter oder dem Taxifahrer. Spätestens jetzt hat auch jeder noch so hartnäckige Gamer genug Spielestoff für ungefähr 80 Spielstunden.

Das Waffenarsenal läuft zwar nicht gerade über, bietet aber alles was das ja sowieso verwöhnte Shooterfanherz begehrt, genauer gesagt, elf verschiedene Knarren, inbegriffen, Raketenwerfer, Scharfschützengewehr, Uzi. Dies sind die wichtigsten Ballermänner im Spiel, mit der eben genannten Uzi können sie sogar bei voller Fahrt auf feindliche Objekte feuern.

e_gz_ArticlePage_Default