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GTA 3: Wo bleibt der Respekt? - Leser-Test von Theo


1 Bilder GTA 3: Wo bleibt der Respekt? - Leser-Test von Theo
Grand Theft Auto gibt es mittlerweile zum dritten Mal, nachdem die ersten Beiden Teile auf der PS One erschienen sind, kommt Teil drei auf der Playstation 2. Wie in den ersten beiden Teilen geht es darum, als Verbrecher Karriere zu machen. Das Spiel beginnt mit einem Ausbruch aus einem Gefängniswagen. Unser Held entkommt mit einem Mitgefangenen, der ihm dem Verbrecherboss Luigi vorstellt. Um die Stadt Liberty City erst mal etwas kennenzulernen, kann man etwas herumfahren oder die ersten Missionen annehmen. Hier lernt man wichtige Stellen wie das Krankenhaus, seinen Unterschlupf zum Speichern des Spiels oder die Lackiererei, die den Wagen repariert und umspritzt, so dass einen die Polizei nicht mehr erkennt. So erledigt mman die ersten Jobs für Luigi, lernt dann noch weitere Verbrecher wie Salvatore, Joe oder El Burro kennen und kann auch von ihnen Aufträge annehmen, die immer schwerer werden, aber auch mehr Geld bringen.
Dazu kann man sich zu Fuss bewegen oder mit Autos herumfahren. Sieht man einen netten Wagen, stoppt man ihn, zerrt den Fahrer heraus und gibt Gas. Wenn einen die Polizei bei einer Straftat beobachtet, steigt der Wanted-Level auf einen Stern. Je mehr Unrecht man anstellt, umso höher steigt der Level und umso hartnäckiger sind die Cops bei der Verfolgung. Ist man zu Fuss unterwegs, kann man verschiedene Waffen wie Baseballschläger, Pistole, Shotgun, Granaten, Scharfschützengewehr, Maschinenpistole oder Flammenwerfer benutzen, die man an verchiedenen Stellen findet oder kaufen kann. Am meisten Spass macht der Baseballschläger, mit dem man ahnungslose Passanten niederschlagen kann.
Neben den normalen Missionen hat man auch verschiedene andere Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Fährt man ein Taxi, Rettungs-, Polizei- oder Feuerwehrwagen, übernimmt man deren Aufgaben, also Passagiere zum Zielort bringen, Verletzte aufnehmen und zum Krankenhaus bringen, Verbrecher stellen oder brennende Wagen löschen. Ausserdem gibt es die Importgarage, die einem (wie im Film „Noch 60 Sekunden“) eine Liste geben, auf der verschiedene Wagen stehen, die man finden und abliefern kann. Weiterhin sind an verschiedenen Stellen versteckte Pakete, die man finden und aufsammeln muss. Es gibt auch wieder die Kill-Missionen, bei denen man in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Anzahl Menschen umbringen muss. An manchen Stellen gibt es Rampen, die für einen gelungenen Stunt wieder Geld bringen.
Was beim dritten Teil neu ist, ist die 3D-Grafik. Das Gameplay ist am besten mit Driver zu vergleichen. Je beschädigter ein Wagen ist, umso schlechter lässt er sich steuern. Beschädigungen bleiben auch bestehen, so dass man mit zerbeulter Frontpartei oder ohne Türen fahren muss. Es gibt wieder verschiedene Radiostationen, die einen durchgehenden Mix von Musik und Sprache bieten. So gibt es Rock oder 80er Jahre Pop oder Country, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fällt auf, dass man diesmal nicht zwischen den Missionen wählen kann. Während es vorher leichte, mittlere und schwere Missionen pro Gang gab, kann man zu jetzt zu jedem Gangster gehen und muss eine Mission erfüllen. Es geht nicht mehr darum, sich Respekt zu verdienen, indem man Mitglieder anderer Gangs killt. Das ist in meinen Augen schon ein Minuspunkt. Trotzdem macht die Verbrechertour durch Liberty City riesigen Spass und man kann endlich mal seiner dunklen Seite unbestraft freien Lauf lassen!

Negative Aspekte:
Reihenfolge der Missionen fest

Positive Aspekte:
Sound, Grafik

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 9/10
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