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Grand Theft Auto 2: passabler Nachfolger - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Grand Theft Auto 2: passabler Nachfolger - Leser-Test von CONQUEROR
Da quietschen die Reifen, da Rauchen die Knarren: GTA ist zurück und hat ein paar nette Neuerungen mitgebracht. Storymäßig hat sich nicht viel geändert. Immer noch müssen sie sich vom Kleinganove zum Mister Universum hocharbeiten und jede Menge Geld scheffeln um in den nächsten Level zu kommen. Dies tun sie ab sofort in einer leicht futuristisch angehauchten Metropole, die von mehreren großen Verbrecherfraktionen beherrscht wird. Wann immer sie einer Schaden zufügen, sinkt ihr Ansehen bei dieser, während sie mit erledigten Aufträgen ordentlich positiven Eindruck auf den jeweiligen Auftraggeber machen. Die bekommen sie übrigens wie im ersten Teil über bimmelnde Telefone, die sie abklappern und anschließend den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Die Aufträge sind vielfältig und reichen wie im ersten Teil über Fluchtfahrten bis hin zum Auftragsmord. Die Straßen werden von 2 Größen dominiert: Autos und Menschen. Erstere schnappen sie sich wie gewöhnt, indem sie sie von Parkplätzen klauen, oder den Fahrer mitten auf der Straße rauszerren und sich selbst hinters Steuer schmeißen. Die Waffen beschränken sich mal wieder aufs nötigste – mit Maschinenpistole und Raketenwerfer sowie einigen anderen Schießprügeln mischen sie ihre Gegner auf. Makaber: Spezielle Amoklauf-Aufträge versprechen reiche Belohnung wenn man es schafft innerhalb einer bestimmten Zeit so viele Menschen wie möglich zu töten oder das gleiche mit Autos zu tun. Die Grafik ist wie im ersten Teil im Comic-Stil gehalten, wurde aber um bessere Licht- und Explosionseffekte erweitert und wirkt nun insgesamt etwas echter. Nach wie vor sollten sie sich vor den Ordnungshütern in Acht nehmen. Versagt die Polizei, rücken ihnen nacheinander SWAT, FBI, und Armee auf die Pelle – spätestens wenn letztere mit Panzern und Jeeps kommt, ist es meist Zeit das Handtuch zu werfen – es sei denn sie trauen sich zu, eine Straßenschlacht zu gewinnen. Um jedoch gleich einer solchen Übermacht vorzubeugen, kann man den eigenen Wagen umlackieren und mit neuen Nummernschildern versehen lassen – Ergebnis: Die Suche nach ihnen findet ein jähes Ende und sie können wieder ungestört umherbrausen. A propos brausen: dies tun sie nach wie vor in der Vogelperspektive. Je schneller sie dabei fahren, desto größer wird der Bildausschnitt und je besser können sie manövieren. Wieder dabei sind die verschiedenen Radiosender, die je nach Autotyp variieren. Ansonsten hält sich die Soundqualität aber in Grenzen. Eintönige Schussgeräusche und wenig originelle Motorgeräusche locken keinen mehr hinterm Ofen vor.
Geblieben ist das alte Sucht-Potenzial: Immer denkt man: „nur noch ein Auftrag“ „ach den könnt ich doch noch schnell machen“ usw. Das Speichern wird jedoch schnell zur Qual, da es nur in einem einzigen Gebäude möglich ist. Damit sie nicht allzu schnell ins Gras beißen, können sie sich mit Körperpanzerung einige Zeit lang vor Schaden bewahren. Schnappt sie die Polizei, ist das auch nicht das sofortige Aus. Insgesamt ist GTA 2 ein würdiger Nachfolger, auch wenn man sicherlich noch einiges verbessern könnte. Wer auf schnelle und unkomplizierte Action steht und schon den ersten Teil mochte, wird auch mit dem Zweiten sehr viel Spaß haben. Alle anderen sollten einen Blick riskieren. Spaß und Atmosphäre stimmen soweit. Mittlerweile ist das Spiel zum Budgetpreis erhältlich.

Negative Aspekte:
schlechter Sound, speichern nur schwer möglich

Positive Aspekte:
Suchtfaktor, verbesserte Grafik

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 5.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 4/10
    Atmosphäre: 8/10
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