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GTA 2: Gutes Aktion Adventure - Leser-Test von Rpgmaniac-No1


1 Bilder GTA 2: Gutes Aktion Adventure - Leser-Test von Rpgmaniac-No1
Auf dem ersten Blick scheint alles wie bei Teil 1 zu sein. Wieder steigt der Spieler in die Rolle eines Kleinstadtgangsters, der sich dank diverser fieser Aufträge sein tägliches Brot verdient. Um an eine solche Mission zu gelangen, solltet ihr zunächst eine klingelnde Telefonzelle aufsuchen, an der euch ein Auftraggeber Hinweise und Informationen zum kommenden Geschehen übermittelt. Ihr müsst beispielsweise Gebäude zerstören, Botendienste verrichten oder eine bestimmte Person eliminieren. So weit gleicht das Sequel dem Vorbild wie ein Ei dem anderen. Erfahrene Grand Theft Auto Spieler werden an den Telefonzellen jedoch auf den ersten gravierenden Unterschied im Vergleich zum Vorgänger stoßen. Die Stadt wird nämlich im Sequel von drei rivalisierenden Streetgangs beherrscht, die sich die Metropole zu gleichen Teilen untereinander aufgeteilt haben. Nur ein verschwindend kleiner Teil in der Mitte der Stadt ist neutral. Hier landet ihr zu Beginn des Spiels. Um euren Charakter herum befinden sich drei Pfeile, die euch die Richtung anzeigen, in die ihr laufen müsst, um in die Stadtteile der entsprechenden Straßenbanden zu gelangen. Ein weiterer Unterschied zum Vorgänger sind die drei Leisten am oberen linken Bildschirmrand. Diese geben den Sympathiegrad an, den die einzelnen Bandenoberhäupter für euch empfinden. Logischerweise erhaltet ihr einen Auftrag eines Gang Bosses nur dann, wenn ihr im oberen Drittel seiner Beliebtheitsskala angesiedelt seid. Um die Sympathien eines Fieslings zu gewinnen, müsst ihr dessen Gegner schwächen. Dazu solltet ihr euch zunächst in bewährter Grand Theft Auto Manier ein Auto stehlen. Somit lassen sich die teilweise großen Entfernungen innerhalb der Levels problemlos und flott bewältigen. Ist die Spielfigur im Bezirk der Gang angelangt, die ihr schwächen wollt, solltet ihr ein paar Fahrzeuge oder Gebäude in die Luft jagen, die sich im Besitz dieser Bande befinden. Um den Schwierigkeitsgrad zu steigern, bauten die Programmierer Institutionen wie das FBI oder die Army ein, die euch ebenfalls gnadenlos durch die Straßen der Stadt jagen. Wie im Vorgänger steuert ihr auch diesmal den Helden aus der Draufsicht durch die leider extrem verpixelten Großstadtstraßen, denen zudem nicht sonderlich viele Farben spendiert wurden. Im Gegensatz zur PC Version wurde also nur wenig im Vergleich zum Vorgänger verbessert. Der Soundtrack hingegen ist wiedermal über jeden Zweifel erhaben und fesselt den virtuellen Gangster von der ersten Spielminute an. GTA2 verwöhnt das Spielerauge wahrlich nicht. Im Zeitalter von Dreamcast und Playstation 2 erinnert die Grafik Engine eher an das grafische Niveau einer 16-Bit Konsole. Dieses jedoch stört nur wenig, wenn man den immensen Spielspaß betrachtet, der in GTA2 steckt. Es gibt nur wenige Spiele, die so viel Spielspaß bieten wie GTA2. Die Aufgaben sind sehr komplex und abwechslungsreich. Zudem steigern die vielen kleinen veränderten Details im Spielprinzip, wie das Vorhandensein dreier rivalisierender Banden, deren Anerkennung ihr erwerben müsst, die Spielmotivation im Vergleich zum Sequel noch um ein Vielfaches. Mit GTA2 ist DMA ein richtiger Knüller gelungen. Das Spiel bietet einen genialen Spielspass und vielen einfallsreichen Missionen. Neben den passenden Soundtrack bringt das Spiel richtig Stimmung. Obwohl der Schwierigkeitsgrad etwas schwerer ist als bei dem Vorgänger, werden Profis sowie auch Anfänger viel Spaß mit GTA2 haben.

Negative Aspekte:
Grafik auf 16-Bit Niveau

Positive Aspekte:
Einfallsreiche Missionen

Infos zur Spielzeit:
Rpgmaniac-No1 hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 4/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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