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G1 Jockey: Das etwas andere Rennspiel! - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder G1 Jockey: Das etwas andere Rennspiel! - Leser-Test von Ultraschall
Manche Publisher von Videospielen bringen immer wieder die verrücktesten Games aus Fernost zu uns nach Europa. So auch die Firma THQ, die uns mit dem Pferderennspiel namens G 1-Jockey beglückt!

Kurz umschrieben geht es bei diesem Spiel um eine Art Simulation, die sich um den Bereich des Pferderennens dreht.
Ihr schlüpft dabei in die Rolle eines angehenden Jockey's, der durch gute Reiterfolge an die Spitze der Szene kommen muß.

Das Gameplay ist zwar nicht so umfangreich, wie man das bei einer Simulation gewohnt ist, aber die Feinheiten des Spiels machen die Motivation dazu aus.
Zu beginn des Spiel hast du die Möglichkeit aus zwei Spielmodi auszuwählen. Im Vorlaufmodus kannst du mit jedem beliebigen Pferd auf jeder beliebigen Rennbahn reiten.
Der eigentliche Teil jedoch dreht sich um den Karriere-Modus, wo du als Lehrling im Jockeygeschäft in einem Reitstall deiner Wahl anfängst. Dein Ziel besteht darin, zu einem Spitzenjockey aufzusteigen und die besten Pferde zu reiten.
Bis dahin ist es aber ein harter und steiniger Weg, denn zunächst mußt du dich von Rennwochenende zu Rennwochenende durchschlagen und um Rennpferde verhandeln, die dir entweder dein Rennstall, den du zuvor ausgewählt hattest, zur Verfügung stellt. Oder du versuchst ein anderes Pferd aus einem anderen Rennstall zu reiten. Am Anfang kannst du natürlich nur recht schwache Reittiere reiten, die kaum eine Chance zum Sieg in einem Galopperrennen haben. Aber durch die richtige Taktik kann man auch mit solchen Kleppern eine gute Plazierung herrausschinden.
Solltest du unerwartet sogar das Rennen gewinnen, streichst du Verhandlungspunkte ein, die du bei der nächsten Verhandlung um Rennpferde bei den verschiedenen Rennställen einsetzten kannst. Im übrigen besteht solch ein Rennwochenende immer aus zwei Tagen und an jedem Tag finden immer sieben bis acht Pferderennen statt. Du kannst aber höchstens bei fünf verschiedenen Rennen teil nehmen, wenn du über genügend Erfahrung und Verhandlungspunkten verfügst.

Auch auf die richtige Auswahl der Pferde kommt es an. Dabei wird unter vier unterschiedlichen Rennpferdgattungen unterschieden:

Einmal sind da die "Frontrunner-Pferde" zu nennen, die gleich vom Start weg die Führung im Feld übernehmen. Hier kommt es immer darauf an einen guten Start hinzulegen und es ist darauf zu achten, dass das Tempo des Rennens nicht zu hoch wird.

Desweiteren gibt es "Drop-In-Pferde", die sich nach dem Start entweder im Spitzenfeld oder hinter dem führenden Feld setzen. Hier ist es wichtig mit dem Tempo des führenden Pferdes mitzuhalten, damit man es auf der Zielgeraden noch abfangen kann.

Dannach kommen die "Drop-Out-Pferde, die sich im hinteren Feld des Rennens aufhalten und erst zum Ende das Rennens Fersengeld geben. Dabei ist zu beachten, dass man das fordere Feld im Rennen nicht aus den Augen verliert, damit man am Ende nicht als Letzter durchs Ziel galoppiert.

Zum guten Schluss kommen noch die "Schlusslichter-Pferde", die immer am Schluss des Feldes reiten. Sie geben erst knapp vor dem Ende des Rennens ihre Stärken preis. Hier ist es natürlich auch wichtig den Anschluss ans Hauptfeld nicht zu verlieren.

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