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G-Surfers im Gamezone-Test


1 Bilder G-Surfers im Gamezone-Test

"Willkommen zu den Hochgeschwindigkeitsrennen der Zukunft, willkommen bei G-Surfers! Als G-Surfer werden Sie ungeahnte Adrenalinstöße erleben, wenn Sie mit 15 weiteren Fahrzeugen auf 30 Strecken um die Wette fahren, in denen Kurven, Kehren, Loopings, Korkenzieher, Deformationen, Feuer, Wasser, Staub und Sprünge auf Sie warten - und zwar RIESENSPRÜNGE, und all das bei halsbrecherischen, Schwindel erregenden Geschwindigkeiten!"


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So weit der Originaltext im Handbuch zu G-Surfers. Der ambitionierte Spieler wird sich selbstverständlich sofort an "WipeOut" erinnern und fragen, ob "G-Surfers" da mithalten kann. Nun, soviel sei schon verraten, es kann.

Anfangs stehen einem, wie bei Rennspielen üblich, noch nicht alle Strecken zur Verfügung, diese wollen erst durch gute Platzierungen erarbeitet werden. An Modi hat man dabei nur magere zwei Stück zur Auswahl, nämlich das selbsterklärende Zeitrennen, man fährt alleine (oder mit einem Freund zusammen) gegen die Zeit und versucht neue Rundenrekorde aufzustellen, oder das interessantere Serienrennen, welches einer Meisterschaft oder eben dem Championchip Mode entspricht. Dieser hat es wirklich in sich, da er sich, im Gegensatz zu vergleichbaren Spielen, noch einmal auf zwei verschiedene Weisen spielen lässt. So muss man sich entscheiden zwischen einem Slalom oder einem Rundkurs. Jede Serie besitzt hierbei 6 Rennstrecken und es gibt insgesamt fünf verschiedene Serien, womit man eine Gesamtanzahl von 30 Strecken zu bewältigen hat. Dies hat man mit einem der 16 Gefährte zu vollbringen, wobei diese sich nicht nur im Design stark voneinander unterscheiden, sondern auch in den anderen wichtigen Eigenschaften. Dabei kommt das gute Streckendesign zu tragen, welches einen förmlich zwingt sich mit der Physik der einzelnen Boliden auseinander zu setzen. Gibt es doch für jede Bahn den idealen Wagen (falls man diese schwebenden Düsentriebwerke mit Cockpit so bezeichnen darf). Apropos Bahn: Selten einen Futureracer gesehen in dem man dermaßen hohe und weite Sprünge vollführen kann. Teilweise folgt auf einen wahnwitzigen Hüpfer ein noch viel waghalsigerer hinterher, und es ist schon sehr beeindruckend wenn man aus unglaublicher Höhe wieder auf die Strecke herunter fällt, noch während man den Booster in der Luft zündet, auf dass sich die Spitze des Gefährtes schon rot verfärbt. Womit wir bei der Geschwindigkeit wären. G-Surfers wird verdammt schnell, wenn man sein Gefährt im Griff hat. In Kombination mit den einzeln steuerbaren Seitentriebwerken ist es zudem möglich, regelrechte Stunts auszuführen, sich quer zu legen oder schon vor einer Spitzkehre die Triebwerke in die entgegen Gesetzte Richtung zu bugsieren. All das verlangt aber schon etwas Übung, denn leicht ist G-Surfers nicht. Doch wer will schon ein Rennspiel welches man an einem Abend durchspielen kann?

Womit wir beim Streckeneditor wären. Gefallen einem die mitgelieferten Tracks nicht, oder einfach weil man die Meisterschaft schon mehrfach durchgespielt hat, kann man mit mitgelieferten Editor eigene erstellen. Dies geht leichter von der Hand als man vielleicht vermuten würde. So muss man lediglich die Strecke Teilstück für Teilstück an die bereits vorhandene Bahn ansetzen und kann sie daraufhin nach Belieben in jede Richtung biegen und winden. Loopings, Schnecken oder Spiralen lassen sich auf diese Art und Weise in kürzester Zeit erstellen. Die selbst gebastelten Kurse kann man dann noch in eine eigene "Serie" zusammenfassen und darauf dann die Meisterschaften absolvieren. Auch wenn der Editor sicher nicht alle Möglichkeiten bietet die die Entwickler des Games hatten, lassen sich damit doch sehr ansprechende Kurse erstellen.

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