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Frogger - The Great Quest im Gamezone-Test


1 Bilder Frogger - The Great Quest im Gamezone-Test

Der gute alte Frogger ist sogar den Retrogamern ein Begriff. Seinen ersten Auftritt hatte das grüne Hüpftier vor gut 20 Jahren in dem Arcade-Automaten Frogger sowie der zahlreichen Frogger Kopien und Klone auf den damals verbreiteten Videospielkonsolen und Heimcomputern. Sinn des Spiels war es damals, Frogger unbeschadet über eine vielbefahrene Strasse und über einen von Krokodilen bevölkerten Fluss zu seinem Laichplatz hin zu bringen. In den vergangenen Jahren allerdings machte Frogger eine gar wunderbare Wandlung durch, vom aktiven Strassenüberquerer zum 3D Abenteurer hin.

"Frogger - The Great Quest" stellt nun ein vollwertiges 3D-Action-Adventure der bekannten Machart dar. Unser Hauptdarsteller Frogger kann die Langeweile nicht mehr ertragen und beschließt die Welt unsicher zu machen. Level für Level arbeitet sich der Spieler durch die lineare Story die ihn zur Belohnung für einen geschafften Abschnitt ein kurzes Video präsentiert. Dabei sind die Welten durch die man das grüne Getier steuert sehr schmuck und offensichtlich mit Liebe zum Detail erstellt worden, auch wenn man sich manchmal von der "Heile Welt Atmosphäre" die dieses Spiel verbreitet schon fast erschlagen vorkommt, insbesondere wegen der betont anspruchslosen Hintergrundmusik die einen nie vergessen lässt für welche Zielgruppe "Frogger - The Great Quest" bestimmt ist.

Allerdings macht einem die Steuerung einen dicken Strich durch den Spielspaß. So haben sich die Entwickler entschieden eine relative Steuerung zu verwenden, was bedeutet, dass sich mit dem Drehen der Kamera auch die Steuerung mitdreht. Den Stick nach Vorne zu drücken bedeutet also nicht, dass damit der Frosch auch nach vorne gesteuert wird, sondern je nachdem in welche Richtung die Kamera schaut da steuert Frogger auch hin, selbst wenn er mit dem Rücken dazu steht. In Verbindung mit der üblen Kameraführung, die ständig versucht einem jede Sicht zu nehmen und mit der L2 Taste immer wieder neu ausgerichtet werden will, verliert man so jede Übersicht. Dazu gesellt sich das wirklich gemeine Leveldesign, welches den Spieler zwingt den unsteuerbaren Frogger auf schmalsten Ästen und Felsvorsprüngen Punktgenau zu platzieren, was in der Praxis dutzende Anlaufversuche benötigt, um dann wieder an der nächsten Stelle zu verzweifeln. Warum die Level so haarig designt wurden wo doch die Zielgruppe eindeutig die jüngeren Videospieler sind, entzieht sich meinem Verständnis.

  • Peter Grubmair"-"
  • Trotz des kindlichen Designs kann man "Frogger - The Great Quest" den jüngeren Spielern zwecks der haarigen Steuerung kaum empfehlen, erfahrenere Spieler hingegen werden nach einer bestimmten Einarbeitungszeit sicher damit zurechtkommen, dürften aber vom Game selbst kaum begeistert sein. Die Grafik hingegen ist lieb gemacht und eines PS2 würdig, wohingegen die Soundkulisse etwas langweilig ist und die Geräusche im Spiel durch die Bank leicht verzögert das Ohr des Spieler erreichen. Damit kann man dieses Game nur denjenigen Spielern empfehlen die eine gewisse Beziehung zu Frogger haben und sich von der etwas verhunzten Steuerung und dem Leveldesign nicht abschrecken lassen.
Frogger - The Great Quest (PS2)
  • Singleplayer
  • 6 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 6/10 
    Steuerung 4/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
Schöne Grafik
Unausgereifte Steuerung
langweiliger Soundtrack und leicht verzögerte Geräusche
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