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Formel 1 98: Formel 1 98 - Leser-Test von Luigi312


1 Bilder Formel 1 98: Formel 1 98 - Leser-Test von Luigi312
In diesem Spiel kann man sich auf allen Kursen die im WM- Jahr 1998 von den Fahrern der F1- Teams bestritten wurden austoben. Jedoch eines sei vorab gesagt, es gibt sicherlich bessere Rennsimulationen. Am Anfang des Spiels kann man zwischen einem Einzelrennen, der Weltmeisterschaft und dem Arcarde- Modus wählen. Dann muss man noch die Wahl zwischen den Teams und Fahrern treffen. Leider sucht man den Namen von Jaques Villeneuve vergeblich. Auf der Strecke wird er immer nur mit der Weltmeister umschrieben. Hat man sich nun für einen Renntypen entschieden kann man sich durch die zahlreichen freien Trainingsläufe quälen und sein Auto abstimmen (was meistens sinnlos ist, da sich die Verbesserung kaum Bemerken lässt) oder direkt zur Qualifikation vorrücken. Hier ergibt sich nun ein weiteres Problem, denn man kann nicht wie Michael Schumacher und Co. taktisch auf den besten Moment zum Starten seiner Runde warten sondern steht bereits in einer der letzten Kurven bereit und muss losfahren. Weiter kann man das Wetter im vorherigen Menü nicht einsehen und steht dann im Qualifing auf der Strecke mit möglicherweise völlig falschen Reifen. Die Richtigen können dann erst bei dem nächsten beim nächsten Boxenbesuch aufgezogen werden. Hat man dann das Qualifing beendet und wurde der Starplatz ermittelt kann das Rennen starten. Wenn man mit „Schäden“ spielt und z. B. ein Motorschaden entsteht wird dies direkt nach dem Start geschehen. Dies ist natürlich völlig unrealistisch, da der Fehlerteufel (Getriebe, Aufhängung) immer direkt nach dem Start zuschlägt. Der Kommentar der dann einsetzt ist lachhaft. Eine billige Imitation der RTL- Kommentatoren sagt während der ersten zwei Runden ständig die selben Sprüche auf, um dann in den nächsten still zu schweigen, falls nichts gravierendes um das eigene Auto passiert. Die Grafik lässt stark zu Wünschen übrig, denn manche Kurven erscheinen erst sehr spät im Bild und Zuschauer sind mit farbigen Punkten dargestellt. Baut man einen Unfall im Rennen sind es insgesamt sechs Teile, die zu schaden kommen können. Der Frontflügel kann bei einer Kollision verloren gehen und dann in der Box ersetzt werden. Weiter können Heckflügel und Aufhängungen komplett wegbrechen. Normalerweise ist das irreparabel. Jedoch reparieren die Mechaniker einen solchen Totalschaden in wenigen Sekunden. Die Strecken sind durchaus realistisch dargestellt und entsprechen der echten Streckenführung voll und ganz. Die Steuerung ist per Analog möglich. Mit dem Gamepad macht diese Möglichkeit am meisten Spaß. Jedoch kann ich nur den Gebrauch eines Lenkrads (sofern man eins besitzt)
Empfehlen. Der Sound der Rennboliden ist gut. Das dröhnen der Motoren im Spiel und der Lärm beim Anbremsen einer Kurve sind durchaus realistisch. Die Schwierigkeitsgrade sind zu lasch. Nach einiger Zeit und Übung ist es kein Problem mehr auch in höheren Schwierigkeitsstufen davon zu fahren.
Also muss man alles in allem sagen, dass man sein Geld besser in ein anderes Renngame investieren sollte.
Hier fehlt mir persönlich ein wenig der Realitätsbezug. Eine engere Verknüpfung zur Wirklichkeit ist in den meisten Fällen jedoch auch nicht möglich, da die Grafik zu schwach ist. Jedoch kann das Spiel zu einem kleinen Zeitvertreib dienen, ist aber nicht für dauerhaften Spielspaß geeignet.

Negative Aspekte:
Schwache Grafik

Positive Aspekte:
Gutes Fahrgefühl beim Auto

Infos zur Spielzeit:
Luigi312 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Luigi312
  • 4.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 4/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 2/10
    Atmosphäre: 5/10
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