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Flucht von Monkey Island: Guybrush ist zurück !!! - Leser-Test von Sandman


1 Bilder Flucht von Monkey Island: Guybrush ist zurück !!! - Leser-Test von Sandman
Es begab sich zu einer Zeit, als Piraten die sieben Weltmeere beherrschten und Plündernd über die Länder zogen.....
So oder so ähnlich könnte man die Epoche beschreiben, in welcher das neueste Abenteuer des „Möchtegern-Piraten“ Guybrush Threepwood spielt.
Die Story:
Guybrush hat nach seinem letzen entscheidenden Kampf gegen den Geisterpiraten LeChuck, in welchem er diesen unter einem Eisberg auf der geheimnisvollen Insel Monkey-Island begraben hatte, endlich seine große Liebe Elaine Marley geheiratet.
Das neueste Abenteuer aus der Monkey-Island-Reihe beginnt, als Guybrush und Elaine nach ihren gemeinsamen Flitterwochen wieder zurück nach Mele Island kommen. Die bis dahin regierende „Piraten-Gouverneurin“ staunt nicht schlecht, als sie, und natürlich auch Guybrush, feststellen, dass die Gouverneurin aufgrund ihrer Abwesenheit (der Flitterwochen) offiziell für tot erklärt wurde. Außerdem soll das seit Jahren bestehende Gouverneurs-Anwesen „abgerissen“ werden.
Es versteht sich von selbst, dass Guybrush hier die Zügel in die Hand nimmt und versucht, das zu verhindern. Elaine macht sich mittlerweile auf den Weg ins Rathaus und versucht, sich wieder „unter die Lebenden“ einzureihen. Hier muss sie entsetzt feststellen, dass dies offensichtlich nicht so einfach ist und außerdem demnächst Neuwahlen auf der Insel Melee Island anstehen, da ja schließlich ein neuer Gouverneur gebraucht wird. Wie es der Teufel will (und das ist jetzt nicht nur so dahingesagt ) erscheint urplötzlich ein Australier der ebenfalls seine Kandidatur um den Posten des Gouverneurs bekannt gibt.
Natürlich soll auch dies verhindert werden....
Es versteht sich ja irgendwie von selber, dass Guybrush während seiner Reisen durch das „Dreiinselreich“ alte Bekannte aus den bereits bekannten Monkey Island Teilen begegnet.
So steht ihm z.B. unter anderem wieder die bekannte Voodoo-Lady mit Rat und Tat zur Seite oder auch andere Charakter wie z.B. Carla die Schwertmeisterin, Otis und auch Hermann Toothrot, der eigentlich seit Beginn der Monkey-Reihe immer wieder „Kurzauftritte“ hatte.
Aber zuviel sollte an dieser Stelle ja nun nicht verraten werden...

Grafik/Sound:
Die Grafik in diesem „Comic-Adventure“ ist meiner Meinung nach perfekt umgesetzt. Die Spielfiguren passen sich optimal den gerenderten Hintergründen an. Erfreulich ist ebenfalls, dass die verschiedenen Zwischensequenzen ebenfalls in genau der selben Grafik dargestellt werden, wie die eigentliche Spielegrafik.
Am Sound hat mich persönlich überrascht, dass das komplette Spiel mit einer fast perfekten Sprachausgabe hinterlegt ist. Zwar erscheinen nach wie vor genau die gesprochenen Passagen auch „schriftlich“ am Bildschirm, aber diese Option kann bei Bedarf abgestellt werden. Lediglich die Hintergrund-Musik kann mit der Zeit anfangen zu nerven, besonders dann, wenn man sich wieder mal an einem Rätsel „festgebissen“ hat.

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